Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
BuI Hinsche GmbH
Geschäftsführer: Matthias Hinsche, Yvonne Hinsche
Neumarkt 7
06712 Zeitz
Deutschland
Tel.: +49 3441 9799060
E-Mail: info@webdonkey.io
Registergericht: Amtsgericht Stendal · Handelsregisternummer: HRB 8435
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE262988067
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, die über unseren Onlineshop unter shop.webdonkey.io zwischen der BuI Hinsche GmbH (nachfolgend „Anbieter“, „wir“) und dem Kunden geschlossen werden, sowie für die Überlassung und Nutzung unserer Anwendungen WebDonkey, WebDonkey Editor und WebDonkey Pages (nachfolgend einzeln „App“, zusammen „Apps“). Unsere Website webdonkey.io stellt die Produkte vor und verlinkt für Bestellung, Kundenkonto, Kündigung und Widerruf in den Shop; über sie werden keine Verträge geschlossen. Diese AGB und die übrigen Rechtstexte stehen gleichlautend im Shop und auf webdonkey.io.
(2) Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden erkennen wir nicht an, es sei denn, wir hätten ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt. Dies gilt auch dann, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen die Leistung vorbehaltlos erbringen.
(3) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(4) Bei der Registrierung wählen Sie ein Privatkonto oder ein Firmenkonto. Das Firmenkonto ist Unternehmern vorbehalten; wer es anlegt oder darüber bestellt, versichert, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln. Nach der Kontoart richten sich die angezeigten Preise und die Produkte, die Sie bestellen können (§ 2 Abs. 3, § 5 Abs. 3). Ob Ihnen Verbraucherrechte zustehen, richtet sich nach dem Gesetz. Die Kontoart können Sie nachträglich nicht selbst ändern; wenden Sie sich dafür an uns.
§ 2 Gegenstand des Vertrages
(1) Unsere Apps laufen auf dem Mac des Kunden:
- WebDonkey richtet lokale Web-Entwicklungsumgebungen ein und verwaltet sie.
- WebDonkey Editor ist ein Code-Editor, der allein oder zusammen mit WebDonkey läuft.
- WebDonkey Pages erstellt im Gespräch mit einer KI Websites, prüft sie und veröffentlicht sie auf einem Server des Kunden oder als ZIP-Datei.
Für ihre Funktion brauchen die Apps keine Server von uns, und wir speichern keine Projektdaten des Kunden. Mit unserem Server sprechen die Apps nur für die Lizenzprüfung, für Updates und für die übrigen in der Datenschutzerklärung beschriebenen Fälle.
(2) Die Apps sind in einem Free-Umfang dauerhaft unentgeltlich nutzbar, mit dem in der Leistungsbeschreibung genannten Funktionsumfang. Dazu gehören insbesondere:
- in WebDonkey das Monitoring von Websites für ein Projekt mit drei Zielen;
- in WebDonkey Pages eine aktive Website mit vollem Funktionsumfang. Veröffentlicht wird im Free-Umfang nur als ZIP-Export. Die exportierte Website enthält im Fuß den Hinweis „Gebaut mit WebDonkey Pages“ mit einem Link auf webdonkey.io; der Hinweis gehört zum Free-Umfang und bleibt bei der Veröffentlichung erhalten. Direkt auf einen eigenen Server veröffentlicht der Kunde erst mit einem Pages-Paket.
(3) Kostenpflichtig im Abonnement bieten wir an:
- WebDonkey Premium: schaltet die in der Leistungsbeschreibung genannten Premium-Funktionen von WebDonkey und WebDonkey Editor frei. SEO-Paket, Wartungs-Paket und die Pakete von WebDonkey Pages sind nicht enthalten.
- SEO-Paket: schaltet die SEO-Funktionen von WebDonkey frei (etwa SEO-Audits, Prüfung der Barrierefreiheit, Seiten-Inspektor, Berichte und Verlauf). Das SEO-Paket ist ein Zusatzpaket. Es ist nur nutzbar, solange es einer laufenden Lizenz für WebDonkey Premium zugewiesen ist (§ 6a).
- Wartungs-Paket in den Stufen 10, 30 und 100 aktive Websites: schaltet in WebDonkey Funktionen frei, mit denen der Kunde Websites auf Servern betreut (etwa Staging, lokale Testkopien, Übernahmen ins Live, Sicherungen, Updates, Schwachstellen-Abgleich, Prüfungen und Berichte). Das Wartungs-Paket ist ein Zusatzpaket. Es ist nur mit Firmenkonto bestellbar und nur nutzbar, solange es einer laufenden Lizenz für WebDonkey Premium zugewiesen ist (§ 6a); WebDonkey Premium ist nicht enthalten. Wartungs- oder Betreuungsleistungen an Websites des Kunden erbringen wir nicht; alle Funktionen laufen in der App auf dem Rechner des Kunden und auf seine Veranlassung.
- Wartungs-Zusatzpaket: erhöht das Kontingent des Wartungs-Pakets um 10 aktive Websites. Es ist nur mit Firmenkonto bestellbar und nur nutzbar, solange es einer Lizenz zugewiesen ist, an der ein laufendes Wartungs-Paket hängt (§ 6a). Für mehr als 150 Websites machen wir auf Anfrage ein eigenes Angebot.
- WebDonkey Pages in den Paketen Privat (3 aktive Websites, nur mit Privatkonto) sowie Business (3 aktive Websites), Studio (10 aktive Websites) und Agentur (30 aktive Websites), jeweils nur mit Firmenkonto. Kein Pages-Paket enthält WebDonkey Premium.
- Pages-Zusatzpaket: erhöht das Kontingent um 5 aktive Websites. Es ist nur mit Firmenkonto bestellbar und nur nutzbar, solange es einem laufenden Pages-Paket Business, Studio oder Agentur zugewiesen ist (§ 6a). Für mehr als 50 Websites machen wir auf Anfrage ein eigenes Angebot.
(4) Die Apps sind auch im Free-Umfang keine Open-Source-Software; der Quellcode wird nicht veröffentlicht. Für in den Apps enthaltene Open-Source-Komponenten gelten deren eigene Lizenzen (§ 6 Abs. 6).
(5) Maßgeblich für den geschuldeten Leistungsumfang ist die Leistungsbeschreibung in der bei Bestellung gültigen Fassung (shop.webdonkey.io/de/leistungsbeschreibung). Wir senden sie Ihnen mit der Bestellbestätigung und der Bestätigung des Zahlungseingangs als PDF. Die Produkt- und Funktionsseiten auf webdonkey.io und im Shop sowie die Dokumentation in den Apps erläutern die Funktionen. Wir entwickeln die Apps fortlaufend weiter; Aktualisierungen sind während der Laufzeit des Abonnements ohne zusätzliche Kosten enthalten.
(6) Die Apps setzen einen Mac mit einer unterstützten macOS-Version sowie einen Internetzugang für Installation, Aktualisierung und Lizenzprüfung voraus. Die Systemvoraussetzungen nennt die Leistungsbeschreibung. Für die Installation weiterer Softwarekomponenten (z. B. PHP, Datenbanken, Webserver) greifen die Apps auf Quellen der jeweiligen Hersteller zu; für deren Inhalte und Verfügbarkeit sind ausschließlich diese verantwortlich.
(7) WebDonkey Pages braucht zum Erstellen von Websites einen KI-Zugang, den der Kunde selbst bereitstellt: einen eigenen API-Schlüssel bei Anthropic oder eine eigene Installation von Claude Code. Für diesen Zugang gelten die Bedingungen und Preise des jeweiligen Anbieters; die Kosten trägt der Kunde. Die Verfügbarkeit des KI-Dienstes und bestimmte Ergebnisse der KI schulden wir nicht.
(8) Das Wartungs-Paket fragt vom Rechner des Kunden aus öffentliche Datenquellen Dritter ab (etwa WordPress.org, Packagist, die npm-Registry, OSV.dev, Shopware und Mage-OS). Trägt der Kunde einen eigenen Schlüssel ein, kommt der Schwachstellen-Feed von Wordfence hinzu; diesen Schlüssel bezieht der Kunde selbst beim Anbieter und zu dessen Bedingungen. Für Inhalt, Vollständigkeit und Verfügbarkeit dieser Daten sind deren Anbieter verantwortlich; sie schulden wir nicht. Der Abgleich zeigt Schwachstellen, die in diesen Quellen bekannt sind. Eine Sicherheitsprüfung der Website ist er nicht.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung dar.
(2) Mit dem Absenden der Bestellung über die Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ geben Sie ein verbindliches Angebot ab. Wir bestätigen den Eingang Ihrer Bestellung unverzüglich per E-Mail. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme dar. Der Vertrag kommt zustande, wenn wir die Annahme ausdrücklich erklären oder Ihnen den Lizenzschlüssel bereitstellen.
(3) Vor dem Absenden der Bestellung können Sie Ihre Eingaben auf der Bestellübersicht prüfen und mit den Korrekturfunktionen Ihres Browsers ändern. Der Vertragstext wird von uns gespeichert und Ihnen in Textform übersandt: Mit der Bestellbestätigung und erneut mit der Bestätigung des Zahlungseingangs, mit der wir Ihnen den Lizenzschlüssel bereitstellen, erhalten Sie die Bestelldaten und die Abo-Konditionen in der E-Mail, dazu die AGB, die Leistungsbeschreibung und die Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular als PDF. Ihre Bestellungen sehen Sie außerdem im Kundenkonto.
(4) Vertragssprachen sind Deutsch und Englisch. Bestellen Sie in einer anderen Sprachversion des Shops, gilt die englische Fassung dieser AGB.
(5) Für den Kauf ist ein Kundenkonto erforderlich, da Lizenzschlüssel, Geräte und Abonnements dort verwaltet werden. Die bei der Registrierung angegebenen Daten müssen vollständig und zutreffend sein. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
(6) Wir verkaufen nur an Kunden mit Anschrift in einem der Länder, die auf der Seite „Zahlung und Versand“ genannt sind. In andere Länder und in die dort genannten Gebiete außerhalb des Mehrwertsteuergebiets der Europäischen Union verkaufen wir nicht; der Warenkorb weist darauf hin.
§ 4 Preise, Währung, Umsatzsteuer und Zahlung
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Shop angegebenen Preise. Verbindlich ist der in der Bestellübersicht genannte Preis. Für laufende Abonnements gilt:
- Preissenkung: Senken wir den Preis eines Produkts, können wir auch den Preis laufender Abonnements dieses Produkts senken. Den neuen Preis und den Tag, ab dem er gilt, teilen wir Ihnen vorher per E-Mail mit; er gilt ab der ersten Abbuchung nach diesem Tag.
- Preiserhöhung: Den Preis eines laufenden Abonnements erhöhen wir nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung; Schweigen gilt nicht als Zustimmung. Eine Erhöhung kündigen wir mindestens sechs Wochen vor dem Tag, ab dem sie gelten soll (Stichtag), per E-Mail in Textform an. Der Betreff weist ausdrücklich auf die Preiserhöhung hin; die E-Mail nennt die betroffenen Abonnements, den bisherigen und den neuen Preis, den Stichtag, wie Sie zustimmen können und was ohne Ihre Zustimmung geschieht. Ihre Zustimmung gilt für alle Abonnements, die die E-Mail nennt. Stimmen Sie bis zum Ende der Laufzeit zu, die am Stichtag läuft, gilt der neue Preis ab der ersten Abbuchung danach. Stimmen Sie nicht zu, endet das Abonnement mit dem Ende dieser Laufzeit automatisch, ohne dass Sie kündigen müssen; bis dahin gilt der bisherige Preis, danach buchen wir für das Abonnement nichts mehr ab. Zustimmen können Sie bis zum letzten Tag dieser Laufzeit, 22 Uhr (deutsche Zeit). Ein laufender prozentualer Rabatt (Absatz 6) gilt nach Ihrer Zustimmung auf den neuen Preis.
- Ihr Recht, jedes Abonnement nach § 5 zu kündigen, bleibt unberührt. Endet ein Rabatt nach Absatz 6 und gilt wieder der bei Bestellung vereinbarte reguläre Preis, ist das keine Preiserhöhung im Sinne dieses Absatzes.
(2) Kunden mit Rechnungsanschrift in der Europäischen Union zahlen in Euro, alle übrigen Kunden in US-Dollar. Maßgeblich ist das Land der Rechnungsanschrift, nicht die gewählte Sprache des Shops. Die Zahlung erfolgt in der Währung der Bestellung.
(3) Für Kunden mit Rechnungsanschrift in der Europäischen Union sind die angegebenen Preise Endpreise einschließlich der Umsatzsteuer, soweit nicht Absatz 4 gilt. Enthalten ist die Umsatzsteuer des Landes, in dem der Kunde ansässig ist; der Endpreis ist in allen Mitgliedstaaten gleich. Für Firmenkonten gilt ein eigener Endpreis; maßgeblich ist die Angabe im Bestellvorgang.
(4) Unternehmer mit Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union als Deutschland, die eine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angeben, erhalten die Leistung zum im Bestellvorgang angegebenen Nettopreis ohne Umsatzsteuer; die Steuer schuldet der Leistungsempfänger (Reverse-Charge-Verfahren). Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer prüfen wir über das Mehrwertsteuer-Informationsaustauschsystem der Europäischen Union (VIES), erneut vor jeder Verlängerung. Solange sie nicht bestätigt ist, gilt der Endpreis einschließlich der Umsatzsteuer des Landes des Kunden.
(5) Für Kunden mit Rechnungsanschrift außerhalb der Europäischen Union ist die Leistung in Deutschland nicht umsatzsteuerbar; wir berechnen keine Umsatzsteuer, der angegebene Preis ist der Endpreis. Versandkosten fallen nicht an.
(6) Rabatte:
- Paketnachlass: Bestellen Sie WebDonkey Pages Privat oder Business zusammen mit WebDonkey Premium oder läuft in Ihrem Kundenkonto bereits ein Abonnement für WebDonkey Premium, ermäßigt sich der Preis des Pages-Abonnements für dessen erste Laufzeit (erster Monat bzw. erstes Jahr) um einen festen Betrag (Paketnachlass). Seine Höhe nennen Warenkorb und Bestellübersicht vor Abgabe der Bestellung in einer eigenen Zeile; zahlen Sie den Nettopreis ohne Umsatzsteuer (Absatz 4), gilt der Nettoanteil dieses Betrags. Ab der ersten Verlängerung gilt der reguläre Preis.
- Aktionen, Creator-Codes, Gutscheine und Boni gelten für eine feste Zahl von Abbuchungen, die das jeweilige Angebot nennt; ist keine Zahl genannt, gilt der Rabatt nur für die erste Zahlung. Danach gilt automatisch wieder der reguläre Preis. Gilt ein Rabatt für mehr als eine Abbuchung, bestätigen wir Ihnen per E-Mail, für wie viele.
- Einen Creator-Code oder den Link eines Creators können Sie je Kundenkonto nur für eine Bestellung nutzen, gleich von welchem Creator; einen weiteren Creator-Code nimmt der Warenkorb mit einem Hinweis wieder heraus.
- Bevor erstmals wieder der reguläre Preis abgebucht wird, informieren wir Sie per E-Mail.
- Prozentuale Rabatte werden nicht addiert; je Bestellung gilt ein prozentualer Rabatt, und zwar der im Warenkorb angezeigte.
- Einen Bonus nehmen Sie im Kundenkonto an und wählen dort das Abonnement, auf das er angerechnet wird.
- Bei Firmenkonten stehen Boni und Gutscheine dem Firmenkonto zu, auch wenn sie für die Meldung eines Teammitglieds gewährt werden.
(7) Die Zahlung erfolgt über die im Bestellvorgang angebotenen Zahlungsarten; Einzelheiten stehen auf der Seite „Zahlung und Versand“. Für die Abwicklung setzen wir den Zahlungsdienstleister Mollie B.V., Keizersgracht 126, 1015 CW Amsterdam, Niederlande, ein. Es gelten ergänzend dessen Bedingungen. Für wiederkehrende Zahlungen erteilen Sie dem Zahlungsdienstleister die erforderliche Ermächtigung; das Entgelt wird jeweils zu Beginn der Laufzeit fällig und eingezogen.
(8) Rechnungen stellen wir elektronisch bereit. Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, sind wir berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Werden uns durch eine vom Kunden zu vertretende Rückbuchung (etwa eine Kreditkarten-Rückbelastung) Kosten in Rechnung gestellt, hat der Kunde diese in tatsächlicher Höhe zu erstatten.
(9) Schlägt eine Abbuchung fehl, informieren wir Sie per E-Mail. Wir buchen nicht automatisch erneut ab. Sie können die Zahlung über den Link in dieser E-Mail oder im Kundenkonto nachholen, auch mit einem anderen Zahlungsmittel. Ohne Zahlung endet die Lizenz, deren Verlängerung die Abbuchung bezahlen sollte, drei Tage nach dem Verlängerungstermin, und die betroffene App wechselt in den Free-Umfang (§ 7). Holen Sie die Zahlung nach, gilt die Lizenz wieder bis zum Ende des bezahlten Zeitraums. Das Abonnement bleibt bestehen, bis es gekündigt wird.
(10) Bucht Ihre Bank oder Ihr Kartenanbieter eine Zahlung zurück oder erstatten wir eine Zahlung vollständig, etwa nach einem Widerruf, enden die damit bezahlten Lizenzen sofort, und das zugehörige Abonnement wird beendet; bei der ersten Zahlung einer Bestellung gilt das für alle mit ihr begonnenen Abonnements. Erstatten wir nur einzelne Lizenzen einer Zahlung, enden nur diese, und das Abonnement läuft für die übrigen weiter. Erstatten wir nach § 5 Abs. 7 oder 7a das Entgelt für die Zeit nach dem Vertragsende, bleibt die Lizenz bis zum Vertragsende nutzbar. Zu jeder Erstattung erhalten Sie eine Rechnungskorrektur (Gutschrift oder Stornorechnung) per E-Mail; sie steht auch im Kundenkonto bei der Bestellung. Eine Rückbuchung durch Ihre Bank oder Ihren Kartenanbieter ist keine Erstattung durch uns; sie ändert die Rechnung nicht.
§ 5 Laufzeit, Verlängerung und Kündigung
(1) Jede Position einer Bestellung ist ein eigenes Abonnement mit eigener Laufzeit, Abrechnung und Kündigung. Mehrere Lizenzen derselben Position (Plätze) laufen in einem Abonnement; der Betrag richtet sich nach der Zahl der laufenden Plätze.
(2) Monatsabonnements können alle Kunden abschließen. Sie verlängern sich jeweils um einen Monat, wenn sie nicht gekündigt werden.
(3) Jahresabonnements bieten wir nur Unternehmern mit Firmenkonto an. Der Shop zeigt sie allen Besuchern mit dem Hinweis „nur für Firmen (B2B)“; bestellen lassen sie sich nur mit einem Firmenkonto. Ein Jahresabonnement läuft ein Jahr und verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis zum Ende der laufenden Laufzeit gekündigt wird. Eine Kündigungsfrist besteht nicht. Für Jahresabonnements, die ausnahmsweise mit einem Verbraucher bestehen, gilt Absatz 7a.
(4) Drei Tage vor jeder Abbuchung eines Monatsabonnements erinnern wir Sie per E-Mail, bei Jahresabonnements 14 Tage und 3 Tage vor der Verlängerung, jeweils mit Betrag und Datum der Abbuchung.
(5) Sie können jedes Abonnement jederzeit zum Ende der laufenden Laufzeit kündigen. Die Kündigung muss spätestens am letzten Tag der Laufzeit (deutsche Zeit) bei uns eingehen; geht sie später ein, endet das Abonnement mit dem Ende der dann laufenden Laufzeit. Jedes Abonnement, jede Lizenz, jedes Zusatzpaket und jeder Platz eines Abonnements ist einzeln kündbar.
(6) Kündigen können Sie im Kundenkonto, ohne Anmeldung über die Schaltfläche „Verträge hier kündigen“ am Fuß jeder Seite des Shops und von webdonkey.io oder formlos in Textform an info@webdonkey.io. Nennt eine Kündigung über „Verträge hier kündigen“ mehrere laufende Verträge und wählen Sie keinen davon aus, gilt sie für alle Verträge, zu denen Ihre Angaben passen, jeweils zu dem Zeitpunkt, den Sie dort angegeben haben: zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder zu Ihrem Wunschtermin. Den Eingang der Kündigung und den Zeitpunkt, zu dem der Vertrag endet, bestätigen wir Ihnen per E-Mail.
(7) Bei einer Kündigung erstatten wir bereits gezahlte Entgelte für die laufende Laufzeit nicht anteilig; die Lizenz bleibt bis zum Ende der bezahlten Laufzeit nutzbar. Gesetzliche Ansprüche auf Erstattung, insbesondere nach einem Widerruf (§ 8), bleiben unberührt. Buchen wir nach dem Ende eines Vertrags dennoch ab, etwa weil eine Kündigung verspätet bearbeitet wurde, erstatten wir diese Abbuchung vollständig.
(7a) Dieser Absatz gilt nur für Verbraucher. Besteht ausnahmsweise ein Jahresabonnement mit einem Verbraucher, verlängert es sich nach Ablauf des ersten Jahres abweichend von Absatz 3 auf unbestimmte Zeit; abgerechnet wird weiter jährlich im Voraus. Der Verbraucher kann es dann jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen. Das Abonnement endet einen Monat nach Zugang der Kündigung, spätestens mit dem Ende des bezahlten Zeitraums; das bereits gezahlte Entgelt für die Zeit nach dem Vertragsende erstatten wir tagesgenau. Das gilt für jeden Verbraucher, gleich in welchem Staat er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat; zwingende Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates bleiben unberührt (§ 15 Abs. 1). Für Unternehmer gilt dieser Absatz nicht, auch nicht bei Sitz im Ausland: Deren Abonnements verlängern sich nach den Absätzen 2 und 3 und enden nach einer Kündigung mit dem Ende der bezahlten Laufzeit; anteilig erstattet wird nicht (Absatz 7).
(8) Jedes Zusatzpaket hat einen Träger: Für das SEO-Paket und das Wartungs-Paket ist es die Lizenz für WebDonkey Premium, der sie zugewiesen sind, für das Wartungs-Zusatzpaket das Wartungs-Paket, an dessen Lizenz es hängt, für das Pages-Zusatzpaket das Pages-Paket, dem es zugewiesen ist. Endet der Träger, gilt für das Zusatzpaket:
- Nach Kündigung oder einem anderen regulären Ende des Trägers (etwa nach § 13 Abs. 1): Läuft das Abonnement des Zusatzpakets länger als der Träger, endet das Zusatzpaket nicht mit. Es wird nach dem Ende des Trägers zu einer eigenen Lizenz mit einem neuen Lizenzschlüssel, die keiner Lizenz zugewiesen ist; den neuen Schlüssel senden wir Ihnen per E-Mail, der bisherige Schlüssel des Zusatzpakets gilt nicht mehr. Die Lizenz schaltet nichts frei, bis Sie sie im Kundenkonto einer passenden laufenden Lizenz zuweisen (§ 6a Abs. 3); ihr Abonnement läuft mit Laufzeit und Abrechnung unverändert weiter, bis Sie es kündigen (Absatz 5) oder es nach § 13 Abs. 1 endet.
- Nach Widerruf, vollständiger Erstattung, Rückbuchung oder Kündigung aus wichtigem Grund: Endet der Träger, weil Sie den Vertrag über ihn widerrufen haben, weil wir die Zahlung für ihn vollständig erstattet haben, weil Ihre Bank oder Ihr Kartenanbieter eine Zahlung zurückgebucht hat oder weil wir den Vertrag über ihn aus wichtigem Grund beendet haben (Absatz 10), endet das Zusatzpaket zum selben Zeitpunkt wie sein Träger; danach wird für das Zusatzpaket nichts mehr abgebucht. Bereits gezahlte Entgelte für die Zeit nach dem Ende des Trägers erstatten wir nicht; gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt. Abweichend davon gilt: Haben Sie als Verbraucher den Vertrag über den Träger widerrufen, sind Sie auch an den Vertrag über ein damit zusammenhängendes Zusatzpaket nicht mehr gebunden (§ 360 BGB); dessen Zahlungen erstatten wir dann wie nach einem Widerruf, auch wenn Sie das Zusatzpaket in einer anderen Bestellung gekauft haben. Im Formular „Vertrag widerrufen“ ist ein solches Zusatzpaket aus einer anderen Bestellung zum Mitwiderrufen vorausgewählt. Möchten Sie es behalten, wählen Sie es dort ab oder teilen uns das bei einem Widerruf auf anderem Weg ausdrücklich mit; ohne diese Wahl endet es mit. Behalten Sie es, wird es wie nach dem ersten Punkt eine eigene Lizenz mit neuem Lizenzschlüssel, sein Abonnement läuft mit Laufzeit und Abrechnung weiter, bis Sie es kündigen, und seine Zahlungen erstatten wir nicht. Ein Zusatzpaket, das Sie in derselben Bestellung wie den Träger gekauft haben, gehört zu dieser Bestellung und wird mit ihr widerrufen.
Endet die Lizenz für WebDonkey Premium, gilt das für jedes Zusatzpaket an ihr, auch für die Wartungs-Zusatzpakete am Wartungs-Paket dieser Lizenz. Ein Zusatzpaket, das keiner Lizenz zugewiesen ist, läuft weiter, bis Sie es kündigen oder es nach § 13 Abs. 1 endet.
(9) Die Kündigung einer Lizenz erfasst gekoppelte Lizenzen nicht (§ 6a Abs. 2); Absatz 8 bleibt unberührt.
(10) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für uns insbesondere bei einer erheblichen Verletzung der Nutzungsbedingungen nach § 6 vor.
(11) Mit dem Ende eines Abonnements endet die Berechtigung zur Nutzung der damit freigeschalteten Funktionen; die betroffene App wechselt in den Free-Umfang (§ 7).
(12) Ein abgelaufenes Abonnement für WebDonkey Premium können Sie im Kundenkonto reaktivieren. Dabei schließen Sie im Bestellvorgang ein neues Abonnement ab; die neue Lizenz erhält denselben Lizenzschlüssel wie bisher, und gekoppelte Lizenzen sowie das angemeldete Gerät gehen auf sie über. Solange für das alte Abonnement noch eine Zahlung offen ist, ist eine Reaktivierung nicht möglich.
§ 6 Lizenz, Nutzungsumfang und Geräteverwaltung
(1) Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde für die Dauer des jeweiligen Abonnements ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht, die betreffende App im vereinbarten Umfang zu nutzen. Die Rechte an der Software verbleiben bei uns bzw. den jeweiligen Rechteinhabern.
(2) Ein Lizenzschlüssel berechtigt zur gleichzeitigen Nutzung auf einem Gerät (ein aktiver Sitz). Nutzt der Kunde mehrere Apps mit demselben Schlüssel auf demselben Mac, belegen sie zusammen einen Sitz. Der Sitz ist nicht fest an ein Gerät gebunden: Er wird beim Beenden der App wieder freigegeben und kann auf einem anderen Gerät erneut belegt werden. Meldet sich längere Zeit kein Gerät mehr, übernimmt das nächste anfragende Gerät den Sitz automatisch. Geräte können zudem jederzeit im Kundenkonto abgemeldet werden. Der Kunde darf die Apps daher auf mehreren eigenen Geräten installieren, sie aber je Lizenz nur auf einem Gerät gleichzeitig mit den Funktionen der Lizenz nutzen. Für die gleichzeitige Nutzung durch mehrere Personen ist je Person eine Lizenz erforderlich; das gilt auch für die Pakete von WebDonkey Pages.
(3) Zur Prüfung der Berechtigung nehmen die Apps in regelmäßigen Abständen Kontakt zu unserem Lizenzserver auf. Welche Daten dabei übertragen werden, ist in der Datenschutzerklärung beschrieben. Besteht keine Internetverbindung, bleiben die Funktionen der Lizenz bis zum Ende des bei der letzten erfolgreichen Prüfung bestätigten Abrechnungszeitraums zuzüglich drei Tagen weiter nutzbar; innerhalb dieses Zeitraums führt ein Verbindungsfehler nicht zur Abschaltung. Danach wechselt die App in den Free-Umfang, bis sie den Lizenzserver wieder erreicht; wurde das Abonnement inzwischen verlängert, stehen die Funktionen dann automatisch wieder zur Verfügung.
(4) Dem Kunden ist es untersagt, den Lizenzschlüssel Dritten zugänglich zu machen oder zu veröffentlichen, die technischen Schutzmaßnahmen der Apps zu umgehen oder zu manipulieren, die Apps über den vereinbarten Umfang hinaus zu nutzen oder sie zu vermieten, unterzulizenzieren oder anderweitig Dritten entgeltlich zu überlassen. Zulässig bleiben die gesetzlich zwingenden Befugnisse, insbesondere nach §§ 69d, 69e UrhG, und die Rechte nach Absatz 6. Das Freigeben einer Lizenz an ein Teammitglied nach § 6a Abs. 5 ist zulässig.
(5) Bei Verdacht auf missbräuchliche Nutzung eines Lizenzschlüssels, etwa bei gleichzeitiger Nutzung durch mehrere Geräte in einer Weise, die auf eine Weitergabe schließen lässt, sind wir berechtigt, die betroffenen Sitzungen vorübergehend auf den Free-Umfang zurückzustufen, bis der Sachverhalt geklärt ist. Wir informieren den Kunden darüber.
(6) Die Apps enthalten Komponenten Dritter, die eigenen Lizenzbedingungen unterliegen, insbesondere Open-Source-Lizenzen. Diese Bedingungen gelten vorrangig für die jeweilige Komponente. Soweit eine solche Lizenz dem Kunden weitergehende Rechte gewährt, insbesondere die Komponente zu ändern, gegen eine geänderte Fassung auszutauschen und die App zur Fehlersuche bei solchen Änderungen zurückzuentwickeln (etwa die GNU Lesser General Public License), gehen diese Rechte den Beschränkungen in Absatz 4 vor. Eine Übersicht der Komponenten und ihrer Lizenzen samt Verweis auf den Quellcode der Komponenten, deren Lizenz das verlangt, stellen wir in den Apps bereit. Von den Apps auf Wunsch des Kunden nachinstallierte Fremdsoftware ist nicht Gegenstand dieses Vertrages.
§ 6a Lizenzen koppeln, Zusatzpakete, Kontingent und Firmenkonten
(1) Im Kundenkonto kann der Kunde eine Pages-Lizenz an eine seiner Lizenzen für WebDonkey koppeln und Zusatzpakete einer Lizenz zuweisen. Gekoppelte Lizenzen und zugewiesene Zusatzpakete nutzen den Lizenzschlüssel und den Sitz der Lizenz, an die sie gekoppelt sind; der eigene Schlüssel einer gekoppelten Pages-Lizenz gilt weiter. Ein SEO-Paket, ein Wartungs-Paket oder ein Wartungs-Zusatzpaket weisen wir automatisch zu, wenn eindeutig ist, zu welcher Lizenz es gehört (etwa bei gemeinsamer Bestellung oder bei genau einer passenden Lizenz); Pages-Lizenzen koppeln wir nie automatisch, und ein Pages-Zusatzpaket weist der Kunde selbst im Kundenkonto einem Pages-Paket zu. Kopplung und Zuweisung kann der Kunde je Lizenz bis zu dreimal innerhalb von 30 Tagen ändern.
(2) Jede gekoppelte Lizenz bleibt ein eigener Vertrag mit eigener Laufzeit. Endet die Lizenz für WebDonkey, bleiben die an sie gekoppelten Lizenzen gekoppelt, und der gemeinsame Schlüssel gilt für sie weiter; WebDonkey Premium schaltet er dann nicht mehr frei. Für Zusatzpakete gilt § 5 Abs. 8.
(3) Ein Zusatzpaket schaltet nur etwas frei, solange es einer laufenden Lizenz zugewiesen ist, die es voraussetzt: das SEO-Paket und das Wartungs-Paket einer Lizenz für WebDonkey Premium, das Wartungs-Zusatzpaket einer Lizenz, an der ein laufendes Wartungs-Paket hängt, das Pages-Zusatzpaket einem Pages-Paket Business, Studio oder Agentur. Je Lizenz lassen sich höchstens ein SEO-Paket und höchstens ein Wartungs-Paket zuweisen und höchstens eine Pages-Lizenz koppeln, Zusatzpakete beliebig viele. Ein nicht zugewiesenes Zusatzpaket wird dennoch abgebucht; der Kunde weist es im Kundenkonto zu oder kündigt es.
(4) Bei WebDonkey Pages zählen alle aktiven Websites einschließlich Entwürfen gegen das Kontingent der Lizenz; archivierte Websites zählen nicht. Archivieren gibt den Platz frei; die Website bleibt als ZIP gesichert und lässt sich wieder aktivieren, sobald ein Platz frei ist. Zugewiesene Zusatzpakete erhöhen das Kontingent. Unterseiten einer Website sind nicht begrenzt.
(4a) Beim Wartungs-Paket zählen alle aktiven betreuten Websites gegen das Kontingent. Eine Website ist ein Live-Ziel; ihr Staging und ihre lokalen Kopien zählen nicht gesondert. Das Kontingent ist die Zahl der Websites der Stufe zuzüglich 10 Websites je laufendem, zugewiesenem Wartungs-Zusatzpaket. Archivieren gibt den Platz frei; Berichte und Verlauf der archivierten Website bleiben lesbar.
(5) Ein Firmenkonto kann Teammitglieder per E-Mail einladen und jede seiner Lizenzen (jeden Platz) einem Teammitglied freigeben, das die Einladung angenommen hat. Das Teammitglied kann den Schlüssel dieser Lizenz einsehen und in den Apps nutzen. Vertragspartner bleibt das Firmenkonto; es verwaltet Abonnements, Lizenzen, Schlüssel und Geräte. Endet eine Freigabe (etwa durch Entzug, Austritt, Entfernen des Teammitglieds oder Löschung seines Kundenkontos), erhält die Lizenz einen neuen Schlüssel und das Gerät wird abgemeldet. Plätze, Boni und Gutscheine gehören dem Firmenkonto. Jeder Platz ist einzeln zum Ende der bezahlten Laufzeit kündbar; ab der folgenden Abbuchung sinkt der Betrag des Abonnements entsprechend, eine anteilige Erstattung erfolgt nicht.
§ 7 Wechsel in den Free-Umfang
(1) Endet ein Abonnement oder ist die Lizenz nicht aktiv, wechselt die betroffene App in den Free-Umfang. Daten des Kunden werden durch den Wechsel nicht gelöscht: Bereits angelegte Projekte, Websites, Einträge und Konfigurationen bleiben in der App gespeichert und können weiterhin eingesehen und vom Kunden selbst gelöscht werden.
(2) Nutzbar ist ab dem Wechsel jedoch nur noch der Free-Umfang. In WebDonkey und WebDonkey Editor wird eingeschränkt, was darüber hinausgeht, insbesondere:
- Funktionen, die nur in Premium enthalten sind (etwa Remote-Verbindungen, Notizen, Backups oder die eingebetteten Ansichten), sind gesperrt. Einstellungen, die nur mit Premium verfügbar sind, etwa ein Premium-Theme, werden auf einen Wert aus dem Free-Umfang zurückgesetzt.
- Übersteigt die Zahl bestehender Einträge eine Grenze des Free-Umfangs (etwa bei Monitoring-Zielen, geplanten Aufgaben, Abos oder gespeicherten Toolbox-Einträgen), bleiben die ältesten Einträge bis zu dieser Grenze nutzbar. Die übrigen werden gesperrt: Sie bleiben sichtbar, werden aber nicht mehr ausgeführt, geprüft oder anderweitig genutzt und lassen sich nur noch eingeschränkt bearbeiten.
- Sind mehr Sites mit HTTPS oder mehr Dienste gleichzeitig aktiv, als der Free-Umfang erlaubt, wählt der Kunde aus, welche aktiv bleiben. Bei den übrigen Sites wird HTTPS abgeschaltet, die übrigen Dienste werden beendet; Zertifikate und Konfigurationen bleiben erhalten.
(3) Endet das SEO-Paket oder ist es keiner laufenden Lizenz für WebDonkey Premium zugewiesen, sind die SEO-Funktionen gesperrt; das Monitoring im Free-Umfang nach § 2 Abs. 2 bleibt.
(3a) Endet das Wartungs-Paket, ist es keiner laufenden Lizenz für WebDonkey Premium zugewiesen oder sinkt sein Kontingent, bleiben die ältesten aktiven Websites bis zur Höhe des neuen Kontingents nutzbar (ohne Wartungs-Paket: keine); die übrigen werden gesperrt. Gesperrt sind insbesondere Staging erzeugen, Übernahmen ins Live, Updates über WebDonkey und die Prüfungen. Aus Sicherheitsgründen bleiben immer möglich: betreute Websites ansehen, Sicherungen ansehen und wiederherstellen, Übernahmen rückgängig machen, Staging löschen und Websites archivieren. Lokal holen bleibt im Umfang von Free bzw. Premium nutzbar. Durch das Ende wird nichts gelöscht. Sicherungen und Arbeitsdateien, die WebDonkey auf Servern des Kunden angelegt hat, bleiben dort, bis der Kunde sie löscht.
(4) Endet ein Pages-Abonnement oder sinkt das Kontingent, etwa durch ein kleineres Paket oder das Ende oder Lösen eines Zusatzpakets, bleiben die ältesten aktiven Websites bis zur Höhe des neuen Kontingents nutzbar (im Free-Umfang: eine). Die übrigen werden gesperrt; sie bleiben gespeichert, lassen sich jederzeit als ZIP exportieren und werden nicht gelöscht. Das direkte Veröffentlichen auf einen Server ist im Free-Umfang nicht verfügbar.
(5) Neue Einträge über den Free-Umfang hinaus können nicht angelegt oder gestartet werden. Wird die Lizenz erneut aktiv, stehen gesperrte Funktionen und Einträge ohne weiteres Zutun wieder zur Verfügung.
§ 8 Widerrufsrecht und dessen vorzeitiges Erlöschen
(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht nach Maßgabe der Widerrufsbelehrung zu, die Bestandteil dieser AGB ist und im Fuß jeder Seite verlinkt ist.
(2) Wichtiger Hinweis: Das Widerrufsrecht erlischt, wenn wir mit der Ausführung des Vertrags begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnen, Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Ausführung Ihr Widerrufsrecht verlieren, und wir Ihnen eine Bestätigung nach § 312f BGB zur Verfügung gestellt haben (§ 356 Abs. 6 Nr. 2 BGB). Wir holen diese Zustimmung im Bestellvorgang gesondert ein, speichern sie mit Zeitpunkt und Wortlaut und bestätigen sie Ihnen in der Bestellbestätigung. Das gilt für alle unsere Abonnements.
(3) Unternehmern steht ein Widerrufsrecht nicht zu.
(4) Das Widerrufsrecht ist von der Kündigung nach § 5 zu unterscheiden: Die Kündigung beendet das Abonnement für die Zukunft, der Widerruf richtet sich auf die Rückabwicklung des Vertragsschlusses.
§ 9 Verfügbarkeit, Mängel, Aktualisierungen und Änderungen
(1) Wir stellen die Apps und den Lizenzdienst mit der gebotenen Sorgfalt bereit. Eine bestimmte Verfügbarkeit des Lizenz- und Downloaddienstes wird nicht geschuldet; Wartungsarbeiten und Störungen führen innerhalb des in der Offline-Regelung in § 6 Abs. 3 genannten Zeitraums nicht zum Verlust der Funktionen einer Lizenz.
(2) Für Mängel gelten die gesetzlichen Vorschriften, bei Verträgen mit Verbrauchern über digitale Produkte insbesondere die §§ 327 ff. BGB. Wir stellen während der Laufzeit des Vertrages Aktualisierungen bereit, die für den Erhalt der Vertragsmäßigkeit erforderlich sind, und informieren über sie. Unterlässt der Kunde die Installation bereitgestellter Aktualisierungen innerhalb einer angemessenen Frist, haften wir nicht für Mängel, die allein auf dem Fehlen der Aktualisierung beruhen, sofern wir ihn über die Verfügbarkeit der Aktualisierung und die Folgen einer unterlassenen Installation informiert haben und die unterlassene oder unsachgemäße Installation nicht auf eine mangelhafte Installationsanleitung zurückzuführen ist (§ 327f Abs. 2 BGB).
(3) Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Bereitstellung; hiervon ausgenommen sind Ansprüche wegen Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie die in § 10 genannten Fälle unbeschränkter Haftung. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Fristen.
(4) Software kann nach dem Stand der Technik nicht vollständig fehlerfrei erstellt werden. Die Apps greifen auf Konfigurationen, Dienste und Dateien auf dem Rechner des Kunden zu. Dem Kunden obliegt es, vor wesentlichen Änderungen geeignete Datensicherungen vorzunehmen; WebDonkey Premium enthält hierfür eine Sicherungsfunktion. Die lokale Entwicklungsumgebung von WebDonkey ist für Entwicklung und Test bestimmt, nicht dafür, öffentlich erreichbare Websites vom Rechner des Kunden aus zu betreiben.
(4a) Die Remote-Funktionen von WebDonkey Premium und das Wartungs-Paket sind dafür bestimmt, auf Servern zu arbeiten, die der Kunde angibt, ausdrücklich auch in produktiven Umgebungen (Live-Websites). Dort handeln die Apps nur auf Anweisung des Kunden, auch nach einem Zeitplan, den er einrichtet. Ändert das Wartungs-Paket Dateien, Erweiterungen oder die Datenbank einer Live-Website, gilt:
- Die App zeigt vorher, was sie ändern wird, und führt erst nach der Bestätigung des Kunden genau das aus. Bei Systemen mit dem Status „Vorschau“ (noch nicht vollständig getestet) verlangt sie eine zusätzliche Bestätigung.
- Vor jedem Schreiben legt sie auf demselben Server eine Sicherung der betroffenen Datenbank und Dateien an. Schlägt die Sicherung fehl, schreibt sie nichts. Beim Wiederherstellen einer Sicherung kann der Kunde die Sicherung des Stands davor abwählen; dann legt die App keine an.
- Übernommene Inhalte lassen sich je Übernahme rückgängig machen, solange die betroffenen Felder im Live seitdem nicht geändert wurden. Sonst bleibt das Wiederherstellen aus der Sicherung; was seit der Sicherung im Live entstanden ist (etwa neue Bestellungen), geht dabei verloren.
Diese Sicherungen liegen auf demselben Server wie die Website und ersetzen keine Sicherung an einem anderen Ort. Für eine solche sorgt der Kunde (etwa über seinen Hoster).
(5) Über die zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderlichen Aktualisierungen hinaus dürfen wir die Apps und ihre Funktionen ändern, wenn dafür ein triftiger Grund besteht, etwa die Anpassung an eine neue technische Umgebung (z. B. neue macOS-Versionen) oder an geänderte Dienste Dritter, Gründe der Sicherheit, geänderte rechtliche Anforderungen oder die Weiterentwicklung des Funktionsumfangs. Dem Kunden entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten, und wir informieren ihn klar und verständlich über die Änderung. Beeinträchtigt eine Änderung die Nutzung durch einen Verbraucher mehr als nur unerheblich, informieren wir ihn rechtzeitig vorher auf einem dauerhaften Datenträger über Merkmale und Zeitpunkt der Änderung und über sein Recht, den Vertrag innerhalb von 30 Tagen unentgeltlich zu beenden (§ 327r Abs. 2 bis 4 BGB).
§ 10 Haftung
(1) Wir haften unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung von uns, unseren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, im Umfang einer übernommenen Garantie und nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf, ist unsere Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten unserer gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
(4) Für den Verlust von Daten haften wir nach den vorstehenden Regelungen nur in dem Umfang, der auch bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre.
(5) Für Inhalte, Verfügbarkeit und Rechtmäßigkeit von Software und Diensten Dritter, die der Kunde über die Apps bezieht oder einbindet (einschließlich des KI-Zugangs nach § 2 Abs. 7 und der Datenquellen nach § 2 Abs. 8), sowie für die von ihm erstellten Projekte und Websites und deren Rechtssicherheit sind wir nicht verantwortlich.
(6) Für Funktionen, die auf Servern des Kunden arbeiten (Remote-Funktionen, Wartungs-Paket), gilt ergänzend:
- Wir schulden, dass die App diese Funktionen so ausführt, wie es die Leistungsbeschreibung und § 9 Abs. 4a beschreiben, beim Wartungs-Paket insbesondere die Sicherung nach § 9 Abs. 4a Nr. 2, die Vorschau, das Ausführen nur des bestätigten Plans und das Rückgängigmachen. Das gehört zu unseren wesentlichen Vertragspflichten im Sinne von Absatz 2. Führt die App eine solche Funktion fehlerhaft aus, haften wir nach den Absätzen 1 bis 4.
- Der Kunde entscheidet, auf welchen Servern er die Apps einsetzt, welche Änderungen er übernimmt und wann. Für die Auswahl und den Inhalt dieser Änderungen ist er verantwortlich, ebenso für die Berechtigung (§ 11 Abs. 4) und für seine Leistungen gegenüber seinen eigenen Kunden. Verträge über die Betreuung seiner Websites schließt er allein; wir sind daran nicht beteiligt, haben keinen Zugriff auf diese Server und erbringen keine Wartungs- oder Betreuungsleistungen. Einen bestimmten Erfolg an seinen Websites (etwa Fehlerfreiheit, Sicherheit oder Erreichbarkeit) schulden wir nicht.
- Ordnungsgemäß im Sinne von Absatz 4 ist hier eine regelmäßige Datensicherung, die nicht allein auf demselben Server liegt. Ein Mitverschulden des Kunden ist nach § 254 BGB zu berücksichtigen; es kann insbesondere vorliegen, wenn er eine Vorschau ungeprüft bestätigt, einen Konflikt mit „Quell-Wert erzwingen“ überschreibt oder eine Warnung übergeht (etwa den Status „Vorschau“ eines noch nicht vollständig getesteten Systems).
§ 11 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist für die Einhaltung der für seine Nutzung geltenden Vorschriften selbst verantwortlich, insbesondere dafür, dass die mit den Apps erstellten oder betriebenen Inhalte keine Rechte Dritter verletzen und nicht gegen gesetzliche Verbote verstoßen. Eine Prüfpflicht trifft uns insoweit nicht.
(2) Der Kunde hat seine Zugangsdaten und Lizenzschlüssel vor dem Zugriff Dritter zu schützen und uns unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung bestehen.
(3) Mit WebDonkey Pages erstellte Websites prüft und veröffentlicht der Kunde in eigener Verantwortung. Pages erzeugt aus seinen Angaben Vorlagen für Impressum und Datenschutzerklärung. Sie decken den in der App beschriebenen Regelfall ab, sind keine Rechtsberatung und ersetzen keine Prüfung im Einzelfall. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben und für die Rechtmäßigkeit der veröffentlichten Website ist der Kunde verantwortlich.
(4) Server und Websites, auf die der Kunde mit den Apps zugreift, darf er nur mit der Berechtigung ihres Inhabers nutzen und verändern. Die Zugangsdaten stellt er selbst bereit. Bevor er Änderungen ins Live übernimmt, prüft er die Vorschau und die Änderungen möglichst vorher im Staging oder in einer lokalen Kopie. Ablauf-Tests richtet er so ein, dass sie keine Rechte Dritter und keine Nutzungsbedingungen der getesteten Website oder ihrer Dienstleister verletzen.
(5) Verarbeitet der Kunde mit den Apps personenbezogene Daten seiner Kunden (etwa beim Lokal-Holen, beim Staging oder in Sicherungen), ist er dafür nach dem Datenschutzrecht selbst verantwortlich, in der Regel als Auftragsverarbeiter seines Kunden. Er sorgt insbesondere für eine Rechtsgrundlage bzw. Weisung, einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO und angemessene Sicherheit auf seinem Rechner (Art. 32 DSGVO). Wir erhalten diese Daten nicht und verarbeiten sie nicht.
(6) Startet der Kunde in einer App einen KI-Agenten (etwa Claude Code) in einem Modus, in dem der Agent Befehle und Dateiänderungen ohne Rückfrage ausführt (etwa mit dem Schalter „Rückfragen überspringen“ in Mission Control des WebDonkey Editor), ist der Kunde für alles verantwortlich, was der Agent in diesem Modus ausführt. Unsere Haftung nach § 10 für Fehler der App selbst bleibt unberührt.
§ 12 Nutzerbeiträge und Community
Soweit der Kunde Inhalte einstellt, etwa selbst erstellte Farbvorlagen in der Theme-Galerie (aus WebDonkey, WebDonkey Editor oder WebDonkey Pages), Fehlermeldungen oder Beiträge auf unserem Community-Server, räumt er uns das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht ein, diese Inhalte im Rahmen des jeweiligen Angebots zu speichern, zu vervielfältigen und öffentlich zugänglich zu machen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht; wir behalten uns vor, eingereichte Inhalte vor der Freigabe zu prüfen und Inhalte zu entfernen, die rechtswidrig sind oder gegen diese Bedingungen verstoßen. Der Kunde versichert, über die erforderlichen Rechte an den von ihm eingestellten Inhalten zu verfügen.
§ 13 Änderungen dieser Bedingungen
(1) Ändern wir diese AGB, kündigen wir die Änderungen mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail in Textform an. Der Betreff der E-Mail weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die AGB ändern; die E-Mail nennt die Änderungen, den Tag ihres Inkrafttretens, wie Sie zustimmen können und was ohne Ihre Zustimmung geschieht. Zustimmen können Sie über den Link in der E-Mail oder im Kundenkonto. Für Ihre bestehenden Verträge (Abonnements, § 5 Abs. 1) gelten die Änderungen nur, wenn Sie ihnen ausdrücklich zustimmen; Schweigen gilt nicht als Zustimmung. Haben Sie bis zum Ende der Laufzeit eines Vertrags, die beim Inkrafttreten der Änderungen läuft, nicht zugestimmt, endet dieser Vertrag mit dem Ende dieser Laufzeit automatisch, ohne dass Sie kündigen müssen; bis dahin gilt für ihn die bisherige Fassung, danach buchen wir für ihn nichts mehr ab. Zustimmen können Sie bis zum letzten Tag dieser Laufzeit, 22 Uhr (deutsche Zeit). Stimmen Sie vorher zu, gelten die Änderungen für den Vertrag ab Ihrer Zustimmung, frühestens ab ihrem Inkrafttreten, und er läuft weiter. Ihre Zustimmung gilt für alle Ihre Verträge und für früher angekündigte Änderungen, die die neue Fassung enthält.
(1a) Schließen Sie nach unserer Ankündigung und vor dem Inkrafttreten der Änderungen einen neuen Vertrag, weist der Bestellvorgang auf die neue Fassung und den Tag ihres Inkrafttretens hin. Mit Ihrer Bestellung stimmen Sie ihr zu; sie gilt ab ihrem Inkrafttreten für diesen Vertrag und, wenn der Hinweis das nennt, auch für Ihre laufenden Verträge (Absatz 1 letzter Satz).
(2) Änderungen der Apps richten sich nach § 9 Abs. 5. Eine neue Fassung der Leistungsbeschreibung, die nur Änderungen der Apps beschreibt, ist keine Änderung dieser AGB.
§ 14 Streitbeilegung
Unsere E-Mail-Adresse lautet info@webdonkey.io. Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 15 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Verbraucher, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, unberührt.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Zeitz. Wir sind berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Version 2026-10-23 · Stand: 23. Oktober 2026