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Sprache

Leistungsbeschreibung

Version 10.0 · Stand: 23. Oktober 2026
Beschreibt WebDonkey 1.0.41, WebDonkey Editor 1.0.53 und WebDonkey Pages 0.1.6.

1. Geltung

Diese Leistungsbeschreibung legt fest, was unsere Produkte leisten. Sie ist Teil der Verträge, die Sie über unseren Onlineshop unter shop.webdonkey.io mit der BuI Hinsche GmbH schließen (§ 2 Abs. 5 unserer AGB). Maßgeblich ist die Fassung, die bei Ihrer Bestellung gilt; wir senden sie Ihnen mit der Bestellbestätigung und der Bestätigung des Zahlungseingangs als PDF. Die Produkt- und Funktionsseiten auf webdonkey.io und im Shop sowie die Dokumentation in den Apps erläutern die Funktionen ausführlicher; für den geschuldeten Umfang gilt diese Leistungsbeschreibung.

Wir entwickeln die Apps weiter. Neue Versionen können Funktionen ergänzen; Änderungen, die bestehende Funktionen betreffen, richten sich nach § 9 Abs. 5 der AGB. Funktionen, die wir später in den Free-Umfang übernehmen, bleiben in den kostenpflichtigen Paketen enthalten. Die aktuellen Preise stehen im Shop auf der Seite des jeweiligen Produkts, im Warenkorb und in der Bestellübersicht; wie sie sich zusammensetzen, erklärt die Seite „Zahlung und Versand“.

2. Für alle Apps

  • Lokal auf Ihrem Mac. WebDonkey, WebDonkey Editor und WebDonkey Pages laufen auf Ihrem Mac. Für ihre Funktion brauchen die Apps keine Server von uns, und wir speichern keine Projektdaten von Ihnen. Mit unserem Server sprechen die Apps nur für Lizenz, Updates, Versionshinweise, Online-Dokumentation und Theme-Galerie (Datenschutzerklärung, Abschnitt 9).
  • Systemvoraussetzungen. Ein Mac mit macOS 11 oder neuer, mit Apple-Chip oder Intel-Prozessor (eine App für beide), und ein Internetzugang für Download, Updates und Lizenzprüfung. Weitere Voraussetzungen stehen bei der jeweiligen App.
  • Download und Updates. Die Apps laden Sie mit Ihrem Kundenkonto kostenlos von der Download-Seite, höchstens zehn Downloads je Kundenkonto und Tag. Updates sind im Free-Umfang und während der Laufzeit eines Abonnements ohne Zusatzkosten enthalten. Jede App prüft die Signatur eines Updates vor der Installation. Aktualisierungen, die für die Vertragsmäßigkeit nötig sind, auch Sicherheitsupdates, stellen wir mindestens für die Laufzeit Ihres Abonnements bereit. Für Mängel gilt das gesetzliche Gewährleistungsrecht für digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB).
  • Free-Umfang. Alle drei Apps sind ohne Lizenz dauerhaft kostenlos nutzbar, im Umfang der Abschnitte 4.2, 5.2 und 7.2.
  • Kein Open Source. Die Apps sind keine Open-Source-Software. Die Lizenzen der enthaltenen Open-Source-Komponenten zeigen die Apps an.
  • Software Dritter. Was die Apps auf Ihren Wunsch installieren (etwa PHP, Datenbanken, Webserver, Coding-Agenten), laden sie aus den Quellen der Hersteller; diese Software ist nicht Gegenstand unseres Vertrags.

3. Lizenz, Geräte und Pakete

  • Lizenzschlüssel. Jedes Abonnement liefert eine Lizenz mit Lizenzschlüssel. Sie finden ihn im Kundenkonto unter „WebDonkey-Lizenzen“ und tragen ihn in der App ein.
  • Ein Gerät zugleich. Eine Lizenz gilt auf einem Gerät zugleich (ein Sitz). WebDonkey, WebDonkey Editor und WebDonkey Pages auf demselben Mac, mit demselben Benutzer und derselben Lizenz belegen zusammen einen Sitz. Installieren dürfen Sie die Apps auf mehreren eigenen Macs. Beim Beenden gibt die App den Sitz frei; meldet sich das Gerät längere Zeit nicht, übernimmt das nächste anfragende Gerät den Sitz. Geräte können Sie im Kundenkonto abmelden. Für die gleichzeitige Nutzung durch mehrere Personen braucht jede Person eine eigene Lizenz.
  • Prüfung und Offline-Betrieb. Die Apps prüfen die Lizenz beim Start und danach alle zehn Minuten. Ohne Verbindung bleiben die Funktionen der Lizenz bis zum Ende des bei der letzten Prüfung bestätigten Abrechnungszeitraums zuzüglich drei Tagen nutzbar.
  • Plätze. Bestellen Sie ein Produkt mehrfach, laufen die Lizenzen (Plätze) in einem Abonnement; jeder Platz ist einzeln kündbar.
  • Kopplung. Im Kundenkonto koppeln Sie eine Pages-Lizenz an eine Lizenz für WebDonkey; dann trägt ein Schlüssel beide. Jede gekoppelte Lizenz bleibt ein eigener Vertrag. Pages-Lizenzen koppeln wir nie automatisch.
  • Zusatzpakete. SEO-Paket, Wartungs-Paket, Wartungs-Zusatzpaket und Pages-Zusatzpaket wirken nur, solange sie einer laufenden Lizenz zugewiesen sind, die sie voraussetzen (Tabelle in Abschnitt 8). Je Lizenz lassen sich höchstens ein SEO-Paket und höchstens ein Wartungs-Paket zuweisen und höchstens eine Pages-Lizenz koppeln, Zusatzpakete beliebig viele. Ein SEO-Paket, ein Wartungs-Paket oder ein Wartungs-Zusatzpaket weisen wir automatisch zu, wenn eindeutig ist, zu welcher Lizenz es gehört; ein Pages-Zusatzpaket weisen Sie selbst im Kundenkonto einem Pages-Paket zu. Kopplungen und Zuweisungen können Sie je Lizenz bis zu dreimal innerhalb von 30 Tagen ändern. Endet der Träger eines Zusatzpakets (die Lizenz oder das Paket, das es voraussetzt) regulär, etwa nach einer Kündigung, und läuft das Zusatzpaket länger, wird es eine eigene Lizenz mit neuem Schlüssel; sie schaltet nichts frei, bis Sie sie einer passenden Lizenz zuweisen, und läuft weiter, bis Sie sie kündigen. Endet der Träger durch Widerruf, vollständige Erstattung, Rückbuchung oder Kündigung aus wichtigem Grund, endet das Zusatzpaket mit ihm; widerrufen Sie als Verbraucher den Vertrag über den Träger, sind Sie auch an das Zusatzpaket nicht mehr gebunden und erhalten seine Zahlungen zurück, auch wenn Sie es in einer anderen Bestellung gekauft haben. Ein solches Zusatzpaket können Sie beim Widerruf im Formular „Vertrag widerrufen“ abwählen; dann läuft es als eigene Lizenz mit neuem Schlüssel weiter, und seine Zahlungen erstatten wir nicht (§ 5 Abs. 8 AGB, § 360 BGB).
  • Firmenkonten. Ein Firmenkonto kann Teammitglieder einladen und ihnen einzelne Lizenzen freigeben; das Teammitglied sieht den Schlüssel und nutzt ihn in den Apps. Vertragspartner bleibt das Firmenkonto.
  • Ohne aktive Lizenz. Endet eine Lizenz oder ist sie nicht aktiv, laufen die Apps im Free-Umfang. Daten werden dabei nicht gelöscht (§ 7 AGB).

4. WebDonkey

4.1 Was WebDonkey ist

WebDonkey richtet auf Ihrem Mac lokale Web-Entwicklungsumgebungen ein und verwaltet sie: Sites mit eigener Domain und HTTPS, die dazu nötigen Dienste wie Webserver, PHP, Node.js und Datenbanken, dazu Werkzeuge für Mails, Logs, Monitoring, geplante Aufgaben, virtuelle Maschinen, Terminal, API-Anfragen, Workflows, lokale KI und die Verwaltung von Claude Code und MCP-Servern.

4.2 Free-Umfang

Ohne Lizenz nutzen Sie WebDonkey mit diesen Funktionen und Grenzen:

  • unbegrenzt viele lokale Sites mit eigener Domain, davon höchstens drei zugleich mit HTTPS;
  • Dienste in mehreren Versionen nebeneinander, höchstens sechs Dienste zugleich gestartet (der Front-Proxy zählt nicht);
  • Konfigurationsdateien der Dienste bearbeiten, ausgenommen die gemeinsame php.ini für alle PHP-Versionen;
  • Datenbanken anlegen und verwalten; Adminer, Mailpit und Logdateien öffnen sich im Browser bzw. extern;
  • Monitoring von Websites: ein Projekt mit drei Zielen, mit vollem Funktionsumfang;
  • geplante Aufgaben: drei;
  • virtuelle Maschinen, Zertifikate, Terminal-Werkzeuge (Aliase, SSH-Schlüssel, SSH-Hosts), Toolbox, lokaler KI-Chat;
  • eigene Prompt-Designs für das Terminal: drei;
  • API-Client: Anfragen senden und testen, ohne Speichern;
  • Workflows: drei, je mit den letzten 20 Läufen, aus den Bausteinen des Free-Umfangs;
  • Toolbox-Sammlungen: eine Farbpalette, 20 Icon-Favoriten, fünf Sandbox-Snippets, zehn gemerkte Komponenten, eine eigene Komponenten-Quelle, fünf Animationen;
  • Abos verwalten: sechs;
  • Claude Code: Instanzen, Limits und Konfiguration ansehen; MCP-Server aller Clients ansehen, prüfen, beenden und entfernen, zwei selbst hinzufügen;
  • Projekte per SSH vom Server holen und als sicher gemachte lokale Kopie eintragen („Lokal holen“, Abschnitt 6.3);
  • die beiden eingebauten Themes und Themes aus der Galerie; Dokumentation; Einstellungen.

Monitoring (auch mit Premium): WebDonkey prüft die Ziele in den eingestellten Abständen, solange es auf Ihrem Mac läuft. Ist Ihr Mac ohne Internetverbindung oder im Ruhezustand, prüft und meldet WebDonkey nichts. Einen Ausfall meldet es, wenn ein Ziel in zwei Prüfrunden nacheinander nicht erreichbar ist, und „wieder erreichbar“ nur nach einem gemeldeten Ausfall; die Ausfälle einer Prüfrunde fasst es in einer Meldung zusammen, ebenso die wieder erreichbaren Ziele. Ein Ausfall, der schon beim Start von WebDonkey besteht, steht nur in der App. Antwortet ein Ziel mit der Wartungsseite von Shopware, zeigt WebDonkey den Status „Wartung“ und meldet weder Beginn noch Ende; andere Fehlerantworten gelten als Ausfall. Vor dem Ablauf eines Zertifikats oder einer Domain meldet sich WebDonkey mehrmals, zuletzt bei Ablauf; bei Domains, soweit der Verzeichnisdienst ein Ablaufdatum nennt.

4.3 WebDonkey Premium

WebDonkey Premium hebt die Grenzen aus Abschnitt 4.2 auf (Workflows mit bis zu 200 Läufen im Verlauf) und schaltet zusätzlich frei:

  • Mailpit, Adminer und Logdateien eingebettet im Fenster, eigene Logdateien hinzufügen und live mitlesen;
  • die gemeinsame php.ini für alle PHP-Versionen bearbeiten;
  • Backups: Sicherungs-Sets je Projekt mit Zeitplan und Wiederherstellen, dazu das Backup der App selbst;
  • Site-Pakete (Grundgerüste von Frameworks beim Anlegen einer Site);
  • Remote: SSH- und SFTP-Verbindungen zu Ihren Servern mit Terminal und Dateimanager, Datenbanken, Backups, Cronjobs und Logs auf Ihren Servern sowie Postfächer Ihrer Domains: Mails lesen (das Postfach auf dem Server nur lesend) und eigene Mails über den Postausgangsserver (SMTP) des Kontos senden, mit Kopie, Blindkopie, Text oder HTML und bis zu 20 Anhängen mit zusammen höchstens 25 MB, als Test auch nur an Mailpit; gesendete und gescheiterte Mails stehen mit ihrem Ergebnis im Postausgang auf Ihrem Mac (von Anhängen nur Name und Größe), eine Kopie im Ordner „Gesendet“ des Postfachs legt WebDonkey nicht an;
  • die lokale Kopie beim „Lokal holen“ lauffähig machen (Abschnitt 6.3);
  • Notizen und Second Brain: Ordner mit Notizen (auch bestehende Obsidian-Vaults) anlegen oder hinzufügen und als Brain einrichten, mit einer von drei Arten, die Sie dabei wählen (WebDonkey schlägt eine passende vor) und später ändern können, ohne dass sich im Ordner etwas ändert: Claudian-Brain (Claude arbeitet wie im Obsidian-Plugin Claudian, siehe unten), WebDonkey-Brain (eine CLAUDE.md, die Claude sagt, wie es das Brain in einer festen Struktur führt und liest) oder persönliches Second Brain (siehe unten); eine vorhandene CLAUDE.md bleibt bei der Wahl unverändert. Ordner, für die Sie keine Art gewählt haben (auch Brains aus früheren Versionen), ordnet WebDonkey nach ihrem Inhalt zu, Obsidian-Vaults in der Regel als Claudian-Brain. „Von Claude aus diesen Notizen einrichten lassen“ (Claudian- und WebDonkey-Brain) startet Claude Code mit einer Anleitung, nach der Claude die Notizen ansieht, eine Anleitung für die Arbeit mit Claudian bzw. Ordner, Typen und Verbindungen vorschlägt und erst nach Ihrem Ja etwas ändert; wie Claude die Anleitung befolgt, liegt bei Claude. Auf Wunsch legt WebDonkey vorher eine Zip-Sicherung des Ordners neben ihm an. Je Brain eine Übersicht, deren Graph Sie nach Ordnern und Tags filtern und die die Art des Brains zeigt; Brains Claude-Projekten zuordnen; ein Brain in Obsidian öffnen, wenn Obsidian installiert ist;
  • persönliches Second Brain: WebDonkey legt eine Einrichtungsanleitung als CLAUDE.md in den Ordner. „Einrichtung mit Claude starten“ startet Claude Code im Brain; Claude fragt Sie nach dieser Anleitung im Gespräch nach Ihrem Profil, Ihren Projekten, Bereichen und Themen und legt nach Ihrer Zustimmung zur vorgeschlagenen Struktur Ordner, Kontext-Notizen und die eigenen Regeln des Brains (eine neue CLAUDE.md) an. Was dabei entsteht, ergibt sich aus dem Gespräch; WebDonkey gibt die Anleitung vor, ein bestimmtes Ergebnis von Claude schuldet es nicht. Die Anleitung sieht die Obsidian Skills vor (Abschnitt 4.4);
  • Claudian-Brain: „Mit Claude“, „Claude starten“ und das Fortsetzen eines Chats starten Claude Code im Brain so, wie das Obsidian-Plugin Claudian es startet (nach dessen Version 2.3.27): mit Claudians System-Prompt und den Claudian-Einstellungen des Ordners (Modell, Aufwand, Rechte-Modus, Umgebungsvariablen, eigene Anweisungen, Skills und die MCP-Server des Ordners, diese ohne Rückfrage), ohne solche Einstellungen mit Claudians Standards; die Übersicht zeigt, womit Claude startet. Im Rechte-Modus „automatisch“ (Claudians Standard, der Auto-Modus von Claude Code) prüft Claude Code viele Befehle und Dateiänderungen selbst, statt Sie zu fragen, im Modus „ohne Rückfragen (YOLO)“ fragt es gar nicht (§ 11 Abs. 6 der AGB). Die Frage von Claude Code, ob Sie dem Ordner vertrauen, stellt sich dabei nicht: WebDonkey behandelt den Ordner wie Claudian für diese Sitzung als vertrauenswürdig; wählen Sie diese Art deshalb nur für Ordner, deren Inhalt Sie vertrauen. Chats aus Claudian erscheinen mit ihrem Titel in der Liste der Sitzungen und lassen sich fortsetzen; einen in WebDonkey begonnenen Chat trägt WebDonkey in den Verlauf von Claudian ein, wenn Claudian im Ordner eingerichtet ist. Den Brain-MCP bekommt eine solche Sitzung nicht;
  • Mit Claude: „Mit Claude“ startet Claude im Brain und gibt jeder Nachricht die offene Notiz und den markierten Text mit. „Mit Claude bearbeiten“ schreibt auf Ihren Klick oder mit ⌘⇧E den markierten Text bzw. den Absatz an der Schreibmarke nach Ihrer Anweisung neu, in der Live-Vorschau, beim Bearbeiten und aus der Vorschau, über Ihr Claude Code mit den Anweisungen von Claudian (in einem Claudian-Brain mit dessen Modell und Einstellungen); Claude darf dabei nur lesen (Dateien des Vaults, Websuche, Webseiten abrufen) und kann zurückfragen; die Änderung übernimmt WebDonkey erst, wenn Sie sie annehmen;
  • Anzeige wie in Obsidian: Die Notizen-Seite zeigt Notizen so, wie Obsidian sie in der Leseansicht zeigt: den Titel über der Notiz (Inline-Titel, nach der Einstellung des Vaults), Properties nach ihrem Typ, Wikilinks mit Alias, Überschrift und Block (mit Sprung dorthin), Markdown-Links, nicht aufgelöste Links blasser (ein Klick legt die Notiz an), Einbettungen von Notizen, Abschnitten, Blöcken, Bildern (mit Größe), PDF (mit Seite), Audio, Video, Canvas und Bases, Callouts (auch einklappbar), Hervorhebungen, Kommentare, Aufgaben, Fußnoten, Formeln (KaTeX), Mermaid-Diagramme, HTML (bereinigt), farbigen Code, Tags (auch verschachtelte; ein Klick sucht die Notizen mit dem Tag), eingebettete Suchen (query-Blöcke) mit ihren Treffern je Datei und Backlinks; beim Tippen von „[[“ schlägt sie Links samt Aliasen vor. Bases erscheinen mit ihren Ansichten als Tabelle, Karten oder Liste. Bilder, die eine Notiz über eine Webadresse einbindet, lädt die Ansicht wie Obsidian beim Anzeigen direkt vom jeweiligen Server (Datenschutzerklärung Abschnitt 10.6); ohne Internetverbindung fehlen sie. Je Vault können Sie „Inhalte aus dem Netz laden“ ausschalten (Voreinstellung: an); dann steht an ihrer Stelle ein Platzhalter, und erst ein Klick lädt das einzelne Bild. Der Notizbaum zeigt auch Anhänge, Canvas- und Base-Dateien in der Reihenfolge von Obsidian; Canvas-Dateien erscheinen als Leinwand mit Karten, Gruppen und Verbindungen. Umbenennen und Verschieben von Notizen, Anhängen und Ordnern auf der Notizen-Seite zieht alle Links darauf nach, in Text, Properties und Canvas-Karten, jeweils in ihrer Form; Properties bleiben beim Speichern unverändert;
  • Bearbeiten wie in Obsidian: Notizen öffnen in der Live-Vorschau (formatiert beim Schreiben, Markdown nur an der Schreibmarke), außer der Vault hat sie in Obsidian abgeschaltet; daneben Bearbeiten (Markdown), Geteilt und Vorschau. Dazu ein Editor für Properties, der Inline-Titel benennt die Notiz um, „[[“ schlägt Notizen samt Aliasen, Überschriften und Blöcken vor, Tastenkürzel wie in Obsidian, und eingefügte oder hineingezogene Dateien legt WebDonkey im Anhänge-Ordner des Vaults ab. Bases bearbeiten: Ansichten, Sortierung, Gruppen, Filter, Eigenschaften und Spalten, Formeln und Spaltenbreite; Zellen schreiben in die Properties der Notiz, „Neu“ legt eine Notiz an. Canvas bearbeiten: Karten, Gruppen, Verbindungen, Farben und Text, mit Rückgängig. Gespeichert wird im Format von Obsidian;
  • persönliches Second Brain nach der Einrichtung: Startet WebDonkey dort Claude, gibt es Claude eine Arbeitsanleitung mit, nach der Claude wie ein Assistent direkt in Obsidian arbeitet: nach der CLAUDE.md des Vaults, soweit vorhanden, in Obsidian-Markdown und nach den Einstellungen des Vaults (Linkformat, Ordner für Anhänge, Daily Notes und Vorlagen), ohne Felder des WebDonkey-Brains hinzuzufügen und ohne .obsidian/ ungefragt zu ändern; wie Claude die Anleitung befolgt, liegt bei Claude. In Brains ohne die Regeln eines WebDonkey-Brains prüft der Brain-Check nur, ob die Links ihr Ziel finden;
  • Struktur eines Brains: die Notizen und Ordner als Mindmap mit benannten Verbindungen (Art, Ziel und Begründung stehen im Frontmatter der Notiz), Filter nach Verbindungsart, Status, Produkt und Tag, eine Suche nach Name, Alias, Ordner und #Tag, die die Treffer auf der Karte hervorhebt und einen gewählten Treffer anzeigt, Verbindungen anlegen, ändern und löschen, neue Notizen aus der Vorlage ihres Typs, Umbenennen mit Nachziehen der Links, Brain-Check nach den Regeln des Brains, ein Gerüst aus dem Code (für Seiten, Befehle, Dienste und Daten, die WebDonkey in einem gewählten Projektordner erkennt, legt es fehlende Notizen an; der Projektordner wird nur gelesen, vorhandene Notizen werden nie überschrieben) und eine KI-Anleitung zum Kopieren, die beschreibt, wie das Brain aufgebaut ist und gelesen wird;
  • Brain-MCP: Starten Sie Claude in einem WebDonkey-Brain oder einem persönlichen Second Brain, bekommt die Sitzung einen MCP-Server auf Ihrem Mac mit fünf Werkzeugen, die nur lesen (Suche, Notiz mit ihren Verbindungen, Klickpfad, Folgen einer Änderung, Brain-Check); Ihre MCP-Konfiguration bleibt unverändert;
  • API-Client: Anfragen, Sammlungen, Umgebungen und Verlauf speichern;
  • lokale KI: Spezialisten mit festem Kontext und Coding-Agenten gegen Ihr lokales Modell;
  • eigene Themes mit dem Theme-Editor und Einreichen in die Theme-Galerie;
  • Claude Code: Hooks, Agenten, MCP-Server, Plugins, Einstellungen und CLAUDE.md bearbeiten, Verbrauch nach Tag, Projekt, Second Brain und Modell, frühere Sitzungen durchsuchen und fortsetzen;
  • Workflows im vollen Umfang: App-Ereignisse und Dateiänderungen als Auslöser, ein Gedächtnis zwischen den Läufen, eigener Code, Mail, Datenbank-Abfragen, Sites und Dienste steuern, Befehle auf Ihren Servern und die lokale KI;
  • MCP: beliebig viele Server hinzufügen, auch in mehrere Clients auf einmal, bearbeiten, ein- und ausschalten, kopieren, eigene Clients, volle Werkzeuglisten und Logs;
  • die Premium-Funktionen des WebDonkey Editor (Abschnitt 5.3).

Übersicht, Struktur und Brain-MCP erfassen je Brain höchstens 5 000 Notizen, je Notiz höchstens 1 MB und zusammen höchstens 128 MB; bei größeren Brains zeigen sie einen Teil.

Grenzen der Anzeige und Bearbeitung wie in Obsidian: Plugins von Obsidian führt WebDonkey nicht aus; ihre Blöcke (etwa Dataview-Abfragen) erscheinen als Code. Tabellen und Callouts bearbeiten Sie in der Live-Vorschau per Klick als Markdown, ohne eigenen Editor für Zellen. In eine Notiz eingebettete Canvas-Dateien bleiben eine Ansicht; bearbeiten lässt sich die Canvas-Datei selbst. Claudian-Brains folgen Claudian beim Start von Claude; Claudians eigenes Chatfenster (etwa Prüfpunkte für Dateien und erzeugte Titel) bildet WebDonkey nicht nach, Claude läuft im Terminal. Aus dem Netz lädt die Ansicht nur Bilder: Webseiten-Karten einer Canvas zeigen ihre Adresse, ein Klick öffnet sie im Browser; Audio, Video und Webseiten aus dem Netz bettet sie nicht ein. HTML in Notizen erscheint bereinigt, ohne Skripte.

Nicht enthalten sind das SEO-Paket, das Wartungs-Paket und die Pakete von WebDonkey Pages.

4.4 Voraussetzungen

Neben Abschnitt 2: Zum Installieren von Diensten greift WebDonkey auf die Quellen der Hersteller zu. Die Verwaltung von Claude Code setzt ein installiertes Claude Code voraus, lokale KI ein lokales Modell, das WebDonkey auf Wunsch lädt. Notizen und Second Brain brauchen Obsidian nicht; „In Obsidian öffnen“ setzt ein installiertes Obsidian voraus. Die Einrichtung eines persönlichen Second Brain, „Mit Claude“, „Mit Claude bearbeiten“ und „Von Claude aus diesen Notizen einrichten lassen“ setzen ein installiertes Claude Code voraus; ein Claudian-Brain braucht das Plugin Claudian nicht, liegen dessen Einstellungen im Ordner, nutzt WebDonkey sie. Die Anleitung sieht die Obsidian Skills vor, ein frei verfügbares Angebot Dritter (github.com/kepano/obsidian-skills, MIT-Lizenz). Die Anleitung weist Claude an, Sie vor der Installation zu fragen und ohne die Skills nur weiterzumachen, wenn Sie das ausdrücklich wünschen. WebDonkey selbst lädt die Skills nicht.

5. WebDonkey Editor

5.1 Was der Editor ist

Der WebDonkey Editor ist ein Code-Editor für macOS. Er läuft allein oder zusammen mit WebDonkey. Mit WebDonkey zeigt er Ihre Sites und Dienste, und Sie wählen im Editor je Projekt die PHP- und Node-Version, die Terminals und Claude-Sitzungen im Projektordner nutzen; für eine Site gilt ihre Version aus WebDonkey, auch wenn WebDonkey gerade nicht läuft. Eine Lizenz für WebDonkey Premium schaltet die Premium-Funktionen beider Apps frei; der Editor prüft sie auch ohne installiertes WebDonkey selbst.

5.2 Free-Umfang

Code bearbeiten mit Tabs und geteilten Ansichten, Suche und Befehlspalette, Projektbaum mit Unterprojekten (ein Ordner des Projekts per Rechtsklick zusätzlich als eigener, einklappbarer Bereich unter dem Projekt; derselbe Ordner ohne Kopie, umbenennbar und wieder entfernbar, eine Ebene, nur innerhalb der Ordner des Fensters), Git mit Änderungen am Rand und Git-Graph, Terminal, Suche im ganzen Projekt, Probleme und TODOs, Starter für Skripte, Ansicht von Bildern, PDF, Word- und Excel-Dateien (Bilder, PDFs, Word- und Excel-Dateien auch bearbeiten und speichern), Claude Code im Terminal und Mission Control, lokale KI (mit Ollama auch Modelle laden und löschen und das Kontextfenster über ein Speicherbudget einstellen), MCP-Server ansehen, einfach prüfen und zwei selbst hinzufügen, Datenbanken lokal (auch eigene Verbindungen zu MySQL-, MariaDB- und PostgreSQL-Servern auf Ihrem Mac, etwa aus Homebrew, DBngin oder Postgres.app), Mails aus Mailpit (Öffnen im Browser), Widgets, die eingebauten Themes und Ihre eigenen Themes, die Theme-Galerie ansehen, Updates und Dokumentation.

Dazu gehören in Mission Control:

  • die Befehlsliste von Claude Code bei „/“ im Nachrichtenfeld, für Sitzungen in einem Terminal des Editors, nicht in der Vollbild-Darstellung von Claude Code;
  • Weiterarbeiten nach einem Nutzungslimit: Macht Claude Code danach nicht selbst weiter, setzt Mission Control die Sitzung fort, sobald das Kontingent wieder verfügbar ist, solange der Editor läuft; das Warten können Sie je Sitzung abbrechen;
  • Fortsetzen nach einem Update: Claude-Sitzungen, die ein Update des Editors unterbricht, laufen nach dem Neustart weiter (ab dem ersten Update nach Version 1.0.44);
  • geplante Aufgaben, die Claude Code in einer Sitzung anlegt: Der Chat zeigt sie als eigenen Eintrag mit dem Zeitplan in Worten, ob einmalig, wiederkehrend oder dauerhaft, und dem Prompt, dazu die nächste Ausführung und die Job-Kennung, soweit Claude Code sie meldet;
  • die Sitzungsliste nach den im Editor offenen und zuletzt geöffneten Projekten. Jeder Ordner eines Projektfensters (das Projekt und die angehängten Ordner einer Zusammenstellung) und jedes Unterprojekt gilt dabei als eigenes Projekt. Das Auswahlfeld über der Liste bietet „Alle Projekte“, je offenes Projekt einen Eintrag (die Ordner einer Zusammenstellung unter deren Namen, ein Unterprojekt unter seinem Projekt) und darunter unter „Zuletzt geöffnet“ die zuletzt geöffneten Projekte (die ersten zehn, wie im Menü); jeder Eintrag zeigt nur die Sitzungen dieses Projekts. Unter „Alle Projekte“ stehen zuerst die Sitzungen der offenen Projekte, dann die der zuletzt geöffneten, jeweils nach Projekt gruppiert (die Ordner einer Zusammenstellung eingerückt unter deren Namen, ein Unterprojekt unter seinem Projekt), zuletzt unter „Nicht zugeordnet“ die Sitzungen, die zu keinem dieser Projekte gehören, etwa in einem anderen Ordner gestartete;
  • im Dialog „Neue Sitzung“ das Feld „Projekt“ mit „Kein Projekt“, einem der offenen oder einem der zuletzt geöffneten Projekte (auch einem einzelnen Ordner einer Zusammenstellung oder einem Unterprojekt), ohne es zu öffnen: Es füllt den Startordner aus, den Sie frei ändern können; die Sitzung gehört auch mit einem anderen Startordner zum gewählten Projekt. Ohne gewähltes Projekt gehört eine Sitzung zu dem Projekt, in dessen Ordner sie startet, ein Unterprojekt vor seinem Projekt;
  • der Schalter „Rückfragen überspringen“ (anfangs aus, mit Warnhinweis beim ersten Einschalten): Mission Control startet Claude dann im Modus „bypassPermissions“ von Claude Code, und Claude führt Befehle und Dateiänderungen ohne Rückfrage aus. Verbieten die Einstellungen von Claude Code diesen Modus, ist der Schalter gesperrt.

5.3 Mit WebDonkey Premium

  • Server per SSH und SFTP: Dateien auf dem Server öffnen und speichern, Ordner abgleichen, SSH-Terminal und Suche auf dem Server;
  • Datenbanken auf Ihren Servern und Postfächer Ihrer Domains (nur lesend);
  • Mailpit im Editor;
  • Notizen und Second Brain neben dem Code, in der Seitenleiste oder als Tab: Ordner mit Notizen (auch bestehende Obsidian-Vaults) anlegen oder hinzufügen, den Notizen-Ordner im Editor selbst wählen (der aktive aus WebDonkey ist nur die Vorgabe), als Brain einrichten mit den Arten aus Abschnitt 4.3 (Claudian-Brain, WebDonkey-Brain oder persönliches Second Brain), auch „Von Claude aus diesen Notizen einrichten lassen“, je Brain eine Übersicht mit seiner Art, Claude in einem Brain starten (jede so gestartete Sitzung bekommt das Brain zugeordnet; in einem Claudian-Brain startet Claude wie in Abschnitt 4.3 beschrieben), ein Brain in Obsidian öffnen, wenn Obsidian installiert ist; offene Aufgaben im Widget;
  • beim persönlichen Second Brain „Einrichtung mit Claude starten“: eine neue Sitzung in Mission Control mit dem Brain als Startordner und zugeordnetem Second Brain, in der Claude die Einrichtung nach Abschnitt 4.3 führt;
  • Notizen in der Live-Vorschau wie in WebDonkey (Abschnitt 4.3, „Bearbeiten wie in Obsidian“) oder als Markdown im Code-Editor bearbeiten, „Mit Claude bearbeiten“ wie in WebDonkey; die Vorschau einer Notiz mit der Anzeige der Notizen-Seite von WebDonkey (Abschnitt 4.3, „Anzeige wie in Obsidian“, mit denselben Grenzen, auch für Bilder aus dem Netz, mit derselben Einstellung „Inhalte aus dem Netz laden“ je Vault); beim Tippen von „[[“ im Code-Editor schlägt der Editor die Notizen und Dateien des Vaults samt Aliasen vor (ohne Überschriften und Blöcke); ein Klick auf einen Tag listet über dem Notizbaum die Notizen mit diesem Tag. Der Notizbaum zeigt auch Anhänge, Canvas- und Base-Dateien; Bilder und PDF öffnen sich im Viewer, Canvas und Bases zum Ansehen und Bearbeiten wie in WebDonkey („Als Text öffnen“ zeigt die Datei als Text). Umbenennen im Notizbaum, auch von Ordnern, zieht die Links darauf nach wie in WebDonkey. In einem persönlichen Second Brain nach der Einrichtung arbeitet Claude wie in Abschnitt 4.3 beschrieben; die Vorschau schreibt nur, was Sie anklicken (etwa eine verlinkte, noch fehlende Notiz anlegen);
  • im Notizen-Werkzeug die Struktur eines Brains wie in WebDonkey (Abschnitt 4.3: Mindmap, Suche, Verbindungen bearbeiten, Vorlagen, Brain-Check, Gerüst aus dem Code, KI-Anleitung kopieren); Struktur und Übersicht stehen in der Seitenleiste, „Als Tab öffnen“ öffnet sie als Tab; eine Notiz öffnet sich per Klick im Editor;
  • lokale KI: Vorschläge beim Tippen und Coding-Agenten gegen Ihr lokales Modell, mit einem Klick im Projektordner gestartet;
  • Claude Code: Agenten und Hooks bearbeiten, Sitzungsliste, Claude direkt in Mission Control starten;
  • Mission Control in einem Claudian-Brain wie Claudian: die offene Notiz und markierte Zeilen gehen mit der Nachricht an Claude, „@“ schlägt Notizen und Ordner des Brains vor, [[Wikilinks]] in Antworten öffnen die Notiz, Chats aus Claudian erscheinen mit ihrem Titel in der Sitzungsliste und lassen sich fortsetzen, neue Chats trägt der Editor in den Verlauf von Claudian ein; die Vertrauensfrage von Claude Code stellt sich dort wie in WebDonkey nicht;
  • Claude-Projekte in Mission Control anlegen, ändern und entfernen und neue Sitzungen mit ihren Vorgaben (Claude-Zugang, Second Brain, Modell, Effort) starten; ein im Editor offenes oder zuletzt geöffnetes Projekt, dessen Ordner zu einem Claude-Projekt gehört (auch als Unterordner), startet neue Sitzungen mit dessen Vorgaben; einem Projekt oder einer Sitzung einen Notizen-Ordner als Second Brain zuordnen; Sitzungen mit Second Brain tragen in der Sitzungsliste eine Marke mit dem Namen des Brains, und Claude-Sitzungen in Mission Control, denen ein Second Brain zugeordnet ist, bekommen den Brain-MCP (Abschnitt 4.3);
  • Farbvorlagen (Presets) nutzen, Vorlagen aus der Theme-Galerie übernehmen oder als Code einfügen und eigene Vorlagen teilen und in die Galerie einreichen;
  • MCP-Server verwalten wie in WebDonkey (Abschnitt 4.3).

5.4 Voraussetzungen

Neben Abschnitt 2: Funktionen rund um Sites, Dienste und die lokale KI brauchen WebDonkey auf demselben Mac in der aktuellen Version (die lokale KI ohne WebDonkey ein selbst gestartetes Ollama); Datenbank-Funktionen den Kommandozeilen-Client mysql bzw. psql; Claude-Funktionen ein installiertes Claude Code; „In Obsidian öffnen“ ein installiertes Obsidian. Für die Einrichtung eines persönlichen Second Brain gilt Abschnitt 4.4.

6. Zusatzpakete zu WebDonkey Premium

6.1 SEO-Paket

Voraussetzung: eine laufende Lizenz für WebDonkey Premium, der das SEO-Paket zugewiesen ist. Premium ist nicht enthalten. Bestellbar mit Privat- und Firmenkonto, monatlich.

Funktionen:

  • SEO-Audit: ein Crawl über die ganze Website, einen Teilbereich oder eine Liste von Adressen, mit einstellbarem Umfang, Klicktiefe, Tempo, robots.txt, Parametern und Ausschlüssen, auch für passwortgeschützte Seiten (Basic Auth); Befunde nach Inhalt, SEO und Technik mit den betroffenen Seiten, Scores und Verlauf gegenüber früheren Läufen; Seiten auf anderen Hosts als der Startdomain (etwa Subdomains) stehen mit ihrem Host, sortierbar nach Host; Audits lassen sich aus dem Verlauf löschen, mit allen Daten, die sie auf Ihrem Mac angelegt haben;
  • Website-Check (Sicherheits-Header, Weiterleitungen, robots.txt und Sitemap, Antwortzeit des Servers, Zugang für KI-Crawler, Mail-Einträge der Domain), Prüfung der Ressourcen, Seiten-Inspektor und Prüfung einer einzelnen Adresse;
  • Prüfung der Barrierefreiheit nach WCAG 2.2 (Stufe AA, wahlweise A oder AAA) mit axe-core und eigenen Prüfungen, mit Vergleichsbildern zu den Befunden;
  • Berichte als PDF (auf Wunsch mit Ihrem Firmennamen, Logo und einer Kontaktzeile; einzelne Audits lassen sich aus Verlauf und Vergleich der PDF ausnehmen, ihr Anhang nennt sie), die Seitentabelle als CSV und der ganze Bericht als JSON.

Grenzen: Die Prüfung der Barrierefreiheit ist eine automatische Prüfung; sie ersetzt keine vollständige Prüfung nach BITV 2.0 bzw. EN 301 549. Bestimmte Platzierungen in Suchmaschinen schulden wir nicht.

Voraussetzungen: Für die Barrierefreiheit ein auf dem Mac installierter Chromium-Browser wie Google Chrome und Node.js (über die Dienste-Seite von WebDonkey); das Prüfmodul lädt WebDonkey beim ersten Mal aus der npm-Registry.

Ende: Endet das SEO-Paket oder ist es keiner laufenden Lizenz für WebDonkey Premium zugewiesen, sind seine Funktionen gesperrt; das Monitoring im Free-Umfang bleibt. Endet die Lizenz für WebDonkey Premium, gilt für das SEO-Paket Abschnitt 3.

6.2 Wartungs-Paket

Was es ist: Ein Zusatzpaket für WebDonkey Premium, nur für Firmenkonten. Es schaltet in WebDonkey Funktionen frei, mit denen Sie Websites auf Servern betreuen. Die Software läuft auf Ihrem Mac. Wir selbst warten keine Websites, greifen nicht auf Ihre Server zu und erhalten keine Daten Ihrer Websites. Das Paket ist für die Arbeit an Live-Websites gemacht. Dort ändert WebDonkey nur, was Sie anstoßen, und erst, nachdem Sie den Plan der Änderungen bestätigt haben; vorher legt es eine Sicherung an, beim Wiederherstellen einer Sicherung nur, wenn Sie das nicht abwählen.

Stufen: 10, 30 oder 100 aktive betreute Websites, dazu Wartungs-Zusatzpakete mit je 10 weiteren Websites, monatlich oder jährlich. Für mehr als 150 Websites machen wir auf Anfrage ein eigenes Angebot.

Kontingent: Gezählt werden aktive betreute Websites; eine Website ist ein Live-Ziel, ihr Staging und ihre lokalen Kopien zählen nicht extra. Archivieren gibt den Platz frei; Berichte und Verlauf bleiben lesbar. Sinkt das Kontingent, bleiben die ältesten Websites aktiv und die zuletzt angelegten werden gesperrt; gelöscht wird nichts.

Funktionen:

  • betreute Websites je Server-Verbindung anlegen; WebDonkey erkennt System und Version;
  • Staging auf demselben Server, aus Live gebaut und auffrischbar, mit ersetzten Personendaten, ohne Mailversand und geplante Aufgaben, geschützt durch Zugriffsschutz oder den Wartungsmodus des Systems;
  • lokale Testkopie einer betreuten Website als Site mit .test-Adresse auf Ihrem Mac, mit ersetzten Personendaten;
  • Änderungen übernehmen: Felder zwischen Staging, lokaler Kopie und Live vergleichen und einzeln übernehmen; Konflikte mit Änderungen im Live werden angezeigt; Löschungen werden angezeigt, aber nicht übernommen;
  • Dateien übertragen für einfache Websites ohne System, mit Plan, Sicherung jeder Datei und Rückgängig der letzten Übertragung;
  • Erweiterungen (Plugins, Themes, Module) aus Staging oder lokaler Kopie übernehmen;
  • Rückgängig: übernommene Inhalte lassen sich je Übernahme zurückschreiben, solange die Felder im Live seitdem unverändert sind;
  • Sicherung vor jedem Schreiben auf dem Server, auf Wunsch zusätzlich auf dem Mac; je Umgebung einer Website (Live, Staging) bleiben auf dem Server und auf dem Mac jeweils mindestens die letzten zehn, soweit Sie nicht selbst welche löschen. Löschen können Sie Sicherungen bei der Website unter „Sicherungen“, unter Remote › Backups und im Hinweis zum Speicherplatz, außer der Sicherung der letzten Übernahme und der eines offenen Shopware-Updates; WebDonkey entfernt dabei auch die Datei auf dem Server bzw. dem Mac (gelingt das nicht, bleibt die Sicherung mit einem Hinweis stehen);
  • Wiederherstellen einer Sicherung: Datenbank, Ordner oder beides gehen in die Umgebung und den Ordner zurück, aus denen die Sicherung stammt. Die Ordner werden nach Ihrer Wahl zusammengeführt (Dateien aus der Sicherung überschreiben die vorhandenen, hinzugekommene bleiben) oder ersetzt (seit der Sicherung hinzugekommene Dateien verschwinden); bei Sicherungen vor Updates und Erweiterungen schlägt WebDonkey das Ersetzen vor. Ob WebDonkey vorher den jetzigen Stand als eigene Sicherung anlegt, wählen Sie (Voreinstellung: an); ohne sie gibt es vom Stand vor dem Wiederherstellen keine Sicherung. Bei Shopware 6 leert WebDonkey danach den Cache, kompiliert die Themes und installiert die Assets; was davon nicht gelingt, zeigt es an;
  • Updates: Übersicht über Kern, Erweiterungen und Pakete (Composer, npm). Für Shopware 6 ab 6.6.1 zusätzlich der Update-Modus, der den Shop auf eine gewählte Shopware-Version bringt (Wartungsmodus, Sicherung, Plugins aktualisieren und vorübergehend ausschalten, Shopware aktualisieren, Plugins wieder einschalten, Themes am Verkaufskanal wiederherstellen), zuerst auf Wunsch als Probe im Staging, danach mit Ihrer Bestätigung auf Live, sowie Plugin-Updates einzeln für Live und Staging. Für WordPress, WooCommerce und Magento zeigt WebDonkey Updates nur an; Sie aktualisieren im Staging oder in der lokalen Kopie und übernehmen die Erweiterung;
  • Abgleich der installierten Versionen mit öffentlichen Datenbanken bekannter Schwachstellen (OSV.dev, Packagist, npm, Shopware; für WordPress Wordfence mit Ihrem eigenen Schlüssel) und Datei-Prüfsummen auf dem Live-Server;
  • visuelle Vergleiche der Startseite und bis zu zehn weiterer Seiten in mehreren Bildschirmbreiten;
  • Ablauf-Tests, die eine Website wie ein Besucher durchklicken; gegen Live enden sie vor dem Kauf-Knopf und lösen keine Bestellung, Zahlung, Registrierung und kein Formular aus;
  • Monatsbericht als PDF mit Ihrem Absender und Logo und eine Statusseite als HTML-Datei ohne Skript und ohne Tracking;
  • Speicherplatz: Vor Staging, Übernehmen, dem Übertragen von Dateien, Sicherungen, Wiederherstellen und Lokal holen prüft WebDonkey den freien Platz auf dem Server (auch das Kontingent des Kontos) und auf dem Mac gegen den Bedarf plus Reserve (15 %, mindestens 500 MB). Reicht er nicht, startet der Lauf nicht; wird er knapp, warnt WebDonkey; während des Laufs zeigt es den Platz an und meldet einen Abbruch wegen vollen Speichers in den Benachrichtigungen. Ältere Sicherungen können Sie dort löschen, nicht die der letzten Übernahme oder eines offenen Shopware-Updates;
  • Personendaten beim „Lokal holen“ schon auf dem Server ersetzen (Abschnitt 6.3).

Unterstützte Systeme (Stand dieser Fassung; die App zeigt für jedes System und jeden Versionsbereich den aktuellen Status):

Bereiche mit dem Status „Vorschau“ sind gebaut, aber noch nicht vollständig getestet; vor jedem Schreiben ins Live bestätigen Sie dort noch einmal. Neue Versionen bleiben gesperrt, bis sie getestet sind.

Grenzen:

  • Übernommen werden nur unterstützte Objektarten, nur geänderte Felder und nur zwischen Umgebungen mit gleicher System- und Erweiterungsversion. Daten von Erweiterungen in eigenen Tabellen werden nur übernommen, wenn WebDonkey sie kennt.
  • Der Schwachstellen-Abgleich findet nur Lücken, die in den genannten Quellen gelistet sind; er ersetzt keine Sicherheitsprüfung und keinen Penetrationstest. Datei-Prüfsummen finden geänderte oder neue Dateien, aber keinen Schadcode in der Datenbank.
  • Die Sicherungen liegen auf demselben Server wie die Website und ersetzen keine Sicherung an einem anderen Ort.
  • Geplante Prüfungen laufen erst, wenn Sie dafür je Website eine Zeit gewählt haben, und nur, solange WebDonkey auf dem Mac läuft; Verpasstes holt WebDonkey beim nächsten Start nach. Scheitert ein geplanter Ablauf-Test, während Ihr Mac keine Internetverbindung hat, steht das Ergebnis im Verlauf, aber WebDonkey meldet es nicht.
  • Monatsbericht und Statusseite zeigen nur, was gemessen wurde.

Voraussetzungen: eine laufende Lizenz für WebDonkey Premium, der das Paket zugewiesen ist (Premium ist nicht enthalten); ein Firmenkonto; SSH-Zugang mit Shell und PHP auf dem Server der Website; für Staging ein Ordner, eine leere Datenbank und eine (Sub-)Domain, die Sie im Hosting-Menü anlegen; für den Update-Modus von Shopware und für Plugin-Updates, bei denen Composer Pakete aktualisiert, Composer 2 und die PHP-Funktionen proc_open bzw. exec auf der Kommandozeile des Servers; für visuelle Vergleiche und Ablauf-Tests ein Chromium-Browser wie Google Chrome auf dem Mac; für den Abgleich von WordPress ein eigener Schlüssel bei Wordfence.

Ende: Ist kein laufendes Wartungs-Paket mehr einer laufenden Lizenz für WebDonkey Premium zugewiesen, etwa weil das Paket oder die Lizenz geendet hat, sind die Funktionen des Wartungs-Pakets gesperrt. Was mit dem Wartungs-Paket und seinen Zusatzpaketen geschieht, wenn ihr Träger endet, steht in Abschnitt 3. Auch dann bleiben möglich: betreute Websites ansehen, Sicherungen ansehen, wiederherstellen und ältere löschen, Übernahmen rückgängig machen, Staging löschen und Websites archivieren. Sicherungen auf Ihren Servern bleiben dort, bis Sie sie löschen.

6.3 Lokal holen in Free, Premium und mit Wartungs-Paket

Ohne Wartungs-Paket kommen die Personendaten der Website unverändert auf Ihren Mac; die App verlangt vorher Ihre Bestätigung. Das Ersetzen ist eine Pseudonymisierung, keine Anonymisierung: Nummern der Datensätze, Bestellinhalte und die Konten von Administratoren bleiben.

7. WebDonkey Pages

7.1 Was Pages ist

WebDonkey Pages baut auf Ihrem Mac Websites im Gespräch mit einer KI, prüft sie nach jeder Änderung und veröffentlicht sie auf Ihrem Server oder als ZIP-Datei. Jede Website ist ein Ordner auf Ihrem Mac. Pages läuft allein; mit WebDonkey auf demselben Mac kommen ein lokaler Test mit PHP, die Themes aus WebDonkey und die Übernahme des Lizenzschlüssels hinzu.

7.2 Free-Umfang

  • eine aktive Website mit vollem Funktionsumfang: Chat, Seiten und Abschnitte, eigene Fotos, Prüfungen, Verlauf der Stände, Vorlagen für Impressum und Datenschutzerklärung;
  • Veröffentlichen nur als ZIP-Export; die exportierte Website enthält im Fuß den Textlink „Gebaut mit WebDonkey Pages“ auf webdonkey.io, der zum Free-Umfang gehört;
  • Themes aus der Galerie übernehmen.

7.3 Pages-Pakete

Jedes Paket bringt zusätzlich zum Free-Umfang:

  • das Kontingent aktiver Websites aus der Tabelle, erweiterbar mit Pages-Zusatzpaketen; für mehr als 50 Websites machen wir auf Anfrage ein eigenes Angebot;
  • direktes Veröffentlichen per SFTP auf Ihren Webspace oder Server, mit Prüfung der Verbindung und des Server-Fingerabdrucks; auf Debian- und Ubuntu-Servern mit Shell-Zugang auf Wunsch die Einrichtung des Webservers Caddy mit HTTPS über Let's Encrypt;
  • den Fuß der Website ohne den Link „Gebaut mit WebDonkey Pages“;
  • das Einreichen eigener Themes in die Theme-Galerie.

Kein Pages-Paket enthält WebDonkey Premium, und WebDonkey Premium enthält kein Pages-Paket.

Kontingent: Es zählen alle aktiven Websites einschließlich Entwürfen; archivierte zählen nicht. Archivieren gibt den Platz frei; die Website bleibt als ZIP gesichert und lässt sich wieder aktivieren, sobald ein Platz frei ist. Unterseiten einer Website sind nicht begrenzt. Sinkt das Kontingent, bleiben die ältesten aktiven Websites nutzbar, die übrigen werden gesperrt, nicht gelöscht; exportieren lassen sich alle Websites immer.

7.4 Prüfungen und Grenzen

Pages veröffentlicht nur einen Stand, der die eingebauten Prüfungen besteht, unter anderem Lighthouse, eine automatische Prüfung der Barrierefreiheit nach WCAG 2.2 Stufe AA und die Darstellung auf schmalen Bildschirmen. Offene Angaben sammelt Pages unter „Fehlt noch“; solange etwas offen ist, veröffentlicht Pages nicht. Die Vorlagen für Impressum und Datenschutzerklärung decken den in der App beschriebenen Regelfall ab und sind keine Rechtsberatung (§ 11 Abs. 3 AGB). Bestimmte Ergebnisse der KI schulden wir nicht (§ 2 Abs. 7 AGB).

7.5 Voraussetzungen

Neben Abschnitt 2: Node.js ab Version 22.12; für die Prüfungen Google Chrome, Chromium oder Microsoft Edge; ein KI-Zugang, den Sie selbst bereitstellen und bezahlen: Ihr angemeldetes Claude Code oder ein eigener API-Schlüssel bei Anthropic. Für das direkte Veröffentlichen ein SFTP-Zugang zu Ihrem Webspace oder Server; für den lokalen Test mit PHP WebDonkey auf demselben Mac.

8. Bündel, Laufzeiten und Kontoarten im Überblick

  • Paketnachlass: Bestellen Sie WebDonkey Pages Privat oder Business zusammen mit WebDonkey Premium oder läuft in Ihrem Kundenkonto bereits ein Abonnement für WebDonkey Premium, kostet das Pages-Abonnement in seiner ersten Laufzeit weniger (Höhe im Warenkorb und in der Bestellübersicht, Regeln auf der Seite „Zahlung und Versand“). Ab der ersten Verlängerung gilt der reguläre Preis.
  • Laufzeit und Kündigung: Monatsabonnements verlängern sich um einen Monat, Jahresabonnements um ein Jahr, bis Sie kündigen. Kündigen können Sie jederzeit zum Ende der laufenden Laufzeit (§ 5 AGB).